Guatemala – Belize – El Salvador – Einzigartige Rundreise vom
19. Januar bis 08. Februar 2019
Wandern und Kultur in Guatemala, im Land des ewigen Frühlings und der rauchenden Vulkane, farbenprächtige Indio-Märkte und geheimnisvolle Maya-Stätten. Baden und Ausspannen am zweitgrößten Korallenriff in Belize und am Schluss eine kurze kulturelle Besichtigung in der Hauptstadt El Salvador.
Tag 1 und 2: Flug nach Guatemala City und Weiterfahrt nach Antigua und Besichtigung der Kolonialstadt
Von Deutschland fliegen wir über Madrid nach Guatemala City wo wir am späten Nachmittag ankommen. Von hier fahren wir nach Antigua, einer der schönsten altamerikanischen Kolonialstädte. Die einstige Hauptstadt befindet sich im zentralen Hochland Guatemalas und hat etwa 35000 Einwohner und liegt 1582 m hoch. Sie liegt ca. 30 km von Guatemala-Stadt am Fuße des Vulkans Agua im Panchoy-Tal. Antigua ist umgeben von drei Vulkanen Agua, Acatenango und dem Fuego de noch immer aktiv ist. Am nächsten Tag besichtigen die Stadt, die für ihre barocke Kolonialarchitektur bekannt ist. Sie gehört seit 1979 zum Weltkulturerbe. Wir durchstreifen die Gassen mit seinen bunten Kolonialhäusern und besichtigen die unzähligen Kirchen und Kathedrahlen. Dazu gehören die Kirchen La Merced und San Pedro de las Huertas. Auch die ehemalige Kathedrale San José gehört dazu.
Tag 3: Wanderung am Vulkan Pataya und Weiterfahrt durch das Hochland nach San Jorge la Laguna am Atitlan-See
Heute wandern wir an einer der aktivsten Vulkane der Welt dem Pacaya. Der Vulkan liegt südlich von Guatemala-Stadt und hat eine Höhe von 2552 m. Seit der Kolonialzeit sind bereits 23 Ausbrüche registriert worden. Vom Besucherzentrum in San Francisco de Sales beginnt unsere Wanderung. Flach ansteigend wandern wir durch Wälder aufwärts. Unterwegs haben wir immer tolle Blicke auf die beiden Vulkane Agua und Fuego. Nun kommen wir auf eine kleine Anhöhe, wo wir einen grandiosen Blick auf die erstarrten Lavafelder des Pacaya und auf den Gipfel haben. Nun steigen wir zu den riesigen Lavafeldern ab und wandern durch die impossante Landschaft. Unten am Rand der Lavafelder gibt es ein kleiner Kiosk und eine kleine Hütte. In der Hütte wird einem kurz der Vulkanismus erklärt. An den Hängen des Pacaya sehen wir die glutroten Lavaströme herunter kommen. Ein faszinierendes Schauspiel. Wir queren die Lavafelder und gelangen zu einem Sattel mit einem weiten Blick in das Hochland von Guatemala. Hier beginnt der Abstieg wieder durch die typischen Wälder zum Parkplatz. Nach der 3-4 stündigen Wanderung fahren wir durch das Hochland in Richtung Lago Atitlan mit einer kleinen Kaffeepause. Am späten Nachmittag erreichen wir San Jorge la Laguna. An der Kirche werden wir bereits erwartet. Heute wird unsere Gruppe aufgeteilt. Wir schlafen und werden bekocht von Familien der Kakchiquel Indios und erleben das private Leben, die Kultur und Bräuche der Einheimischen hautnah. Je nach Standort kann man am Abend den atemberaubenden Sonnenuntergang über dem Atitlan-See bestaunen.
Tag 5: Wanderung von San Juan zum Aussichtspunkt Indian Nose
Heute erklimmen wir einen atemberaubenden Hügel namens Mayan Nose. Wir wandern von San Juan auf herrlichen Pfaden, teilweise steil aufwärts durch wunderschöne Wälder zum Aussichtspunkt um den wunderschönen Panoramablick auf den Atitlan-See zu genießen. Ein kurzer Abstieg bringt uns zum Ort Santa Clara la Laguna. Von dort fahren wir abenteuerlich mit einem Pickup hinunter nach San Juan. In einem Café genießen wir einen schönen Cappucino oder ein kühles Bier bevor wir mit dem Boot über den Atitlan See zurück zu unserem Hotel fahren.
Tag 6: Fahrt über Solola zum bekannten Indio Dorf Chichicastenango
Jeden Donnerstag ist im Dorf Chichicastenango Markt. Er sollte der schönste von ganz Südamerika sein. Wir schlendern durch den Markt und erleben hier die Quiche-Maya Indianer in ihren traditionellen Trachten beim Handel. Kurz besuchen wir noch den bunten Friedhof von Chichicastenango. Am Abend kehren wir wieder nach Antigua zurück.
Tag 7: Besuch einer Kaffeeplantage
Am Vormittag besuchen wir ein kleines Bauerndorf, wo wir einen hervorragenden Kaffee probieren können. Wir wandern durch die Plantagen und erfahren viel über den Anbau, die Herstellung und Produktion dieses Getränks. Bei der Hausherrin können wir selbst die Kaffeebohnen über den Feuer rösten und mahlen. Dort genießen wir auch ein landestypisches Mittagessen und hier darf natürlich der Hauskaffee nicht fehlen. Am Nachmittag können wir in Antigua nochmals bummeln oder kleine Souvenirs einkaufen.
Tag 8: Fahrt von Antigua in Richtung Karibik, unterwegs Besuch der Maya Stadt Quiriguá
Wir fahren vom Hochland Richtung Karibik in die Tropen. Unterwegs besuchen wir kurz eine Bananenplantage und gelangen weiter zur bedeutenden Maya Stadt Quiriguá. Quiriguá ist eine mittelgroße Stätte am Unterlauf des Rio Montagua und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Hier bestaunen wir die Kunst dieser Hochkultur, da nahezu alle Skulpturen hervorragend erhalten sind. Die Architektur der vielen Skulpturen Quiriguás, zählen zu den eindrucksvollsten des alten Mesoamerika. Die ungewöhnlich hohen Stelen wurden sehr aufwendig aus monolithischen Steinblöcken geschnitten. Die größte Stele ist mehr als 10 m und wiegt etwa 60 Tonnen. Zu sehen sind auch weitere Felsblöcke, die sehr aufwendig in die Form mythologischer Tiere gebracht wurden. Diese Skulpturen sind in ihrer Größe einzigartig und werden als Zoomorphen bezeichnet. Nach dem Besuch dieser Stätte fahren wir weiter und erreichen am Abend Rio Dulce, wo bereits ein Boot für uns bereit liegt das uns zum Hotel am größten See Guatemalas dem Lago de Izabal bringt.
Tag 9: Fahrt durch die Schlucht des Rio Dulce nach Livingston
Wir fahren von unserem Hotel per Boot westwärts zum Izabel-See und schauen uns vom Boot das Castillo de San Felipe de Lara an. Die kleine Festungsanlage befindet sich auf einer Landzunge am Ausgang des See. Danach fahren wir zurück und gelangen in die bewachsene Schlucht des Rio Dulce wo wir die 100 m hohen Felswände bestaunen können. Nach der Schlucht erreichen wir die kleine Ortschaft Livingston. Die kleine Stadt liegt an der Nordseite der Mündung des Rio Dulce in den Golf von Honduras und hat ungefähr 16.000 Einwohner. Sie ist nur über den Seeweg erreichbar. Wir durchstreifen die kleinen Straßen wo heute die Nachfahren ehemaliger Sklaven, die Garifunas leben. Nach dem Besuch steigen wir wieder ins Boot und fahren den Rio Dulce zurück. Unterwegs besuchen wir noch das Schulprojekt Ak´tenamit.
Tag 10: Weiterfahrt nach Flores am See Petén Itzá
Vom Hotel fahren wir mit dem Boot wieder zurück nach Rio Dulce. Dort wartet bereits unser Bus der uns nordwärts nach Flores bringt. Das kleine Städtchen Flores liegt auf einer Insel im See Petén Itzá. Die kleine Inselstadt hat ca. 18.000 Einwohner und ist mit einem künstlichen Damm verbunden. Am Nachmittag kann jeder tun was er will. Die vielen bunten Häuser, Läden und Restaurants laden zum Flanieren ein. Am Abend treffen wir uns in einem Restaurant und geniesen die wundervolle Abendstimmung mit einem Cocktail.
Tag 11: Fahrt zum Ausgangspunkt Cruce dos Aguadas und Start des Trekkings nach Tikal. 1. Trekkingtag führt uns zum Zeltplatz in der Nähe El Zotz.
Vom Hotel fahren wir mit Kleinbussen in ca. 1 Stunde zum kleinen Ort Cruce dos Aguadas. Dort registrieren wir uns für das Trekking nach Tikal. Hier beginnt unser 3-tägiges Abenteuer der besonderen Art. Begleitet werden wir von Keq’chi Indianern, die uns herzlich empfangen und erst einmal mit einem kräftigen Frühstück verköstigen. Unser heutiges Ziel ist die archäologische Stätte El Zotz. Begleitet werden wir von Packpferden die unsere Verpflegung und Zeltausrüstung transportieren. Zuerst führt uns der Weg entlang großer Viehfarmen, bevor wir den Eingang des Schutzgebietes erreichen und endgültig in den Dschungel eintauchen. Das erste Lager liegt auf einer Lichtung in der Nähe der einsamen Ausgrabungsstätte von El Zotz. Hier bauen wir unsere Zelte auf und geniesen die herrliche und ruhige Urwaldstimmung. Nicht weit vom Zeltplatz entfernt liegen die Fledermaus-Höhlen, die wir noch vor Sonnenuntergang besuchen werden, um ein einzigartiges Naturschauspiel zu beobachten. Sobald es dunkel wird verlassen tausende Fledermäuse gleichzeitig ihre Höhlen und schwärmen in einer schwarzen Wolke in den Nachthimmel hinaus. Zwei Tonnen Insekten vertilgen sie jede Nacht und halten die Region malariafrei.
Gehzeit: ca. 5 Stunden
Tag 12: Morgens Besuch der Maya-Stätte El Zotz, nach dem Mittag Trekking zum Camp El Yesal
Am Morgen besuchen wir die archäologische Stätte El Zotz. Unterwegs erklärt uns Führer die Geheimnisse des Urwaldes. Wir klettern auf die alten Ruinen von El Zotz und geniesen von der höchsten Pyramide einen grandiosen Blick auf das grüne Dach des Urwaldes. In weiter Ferne erkennen wir bereits unser Ziel, die Pyramiden von Tikal. El Zotz ist fast vollständig vom Urwald bedeckt und nur wenig ausgegraben. Die dicken alten Steinkonstruktionen sind mit dicken Wurzeln umschlungen und vom Urwald erdrosselt worden. Nach dem Besuch von El Zotz erhalten wir noch einen Mittagslunch bevor wir uns auf den Weg zum nächsten Zeltplatz machen. Wir wandern weiter durch den grünen Dschungel und ereichen am späten Nachmittag unser Zeltplatz El Yesal das bereits ein Teil des Nationalparks Tikal ist. Das Lager ist umgeben von alten Baumriesen und die Brüllaffen verschaffen sich lautstart Gehör. In der Nacht hören wir die geheimnisvollen Stimmen des Urwaldes.
Gehzeit: ca. 6 Stunden
Tag 13: Letzter Trekkingtag zur Maya-Stadt Tikal
Nach dem Frühstück beginnen wir unseren letzten Tag des Trekkings durch den Urwald, um endlich die beeindruckende Maya-Stadt Tikal zu erreichen. Wir verabschieden uns von unseren Begleitern und Packpferden, denn Sie dürfen nicht in den Nationalpark von Tikal. Der Pfad schlängelt sich durch den dichten Urwald und wird immer enger. Atemberaubend schön. Mit etwas Glück können wir auch Tikal-Affen sehen. Nach ca. 5 Stunden erreichen wir die eindrucksvolle Maya-Stadt Tikal. Direkt aus dem Urwald kommend, stehen wir vor der 64 m hohen Pyramide IV. Sie überragt fast 20 m die Bäume des Urwaldes. Die Maya-Stätte Tikal ist riesig und wir brauchen fast eine weitere Stunde bis wir an den offiziellen Eingang gelangen wo sich unser Hotel befindet. Ein großartiger Tag geht zu Ende.
Gehzeit: ca. 6 Stunden
Tag 14: Besichtigungstag Tikal
Heute besichtigen wir die Maya-Stadt Tikal und haben dafür den ganzen Tag. Tikal ist eine der bedeutendsten Städte der klassischen Maya-Periode. Sie ist einer der besten erforschten Maya-Städte und ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Die Stadt umfasst ein Gebiet von 65 Quadratkilometern. Der zentrale Bereich nimmt rund 16 Quadratkilometern in Anspruch und weist über 3000 Bauten auf. In den Außenbereichen sind die schätzungsweise 10000 Bauten noch nicht ausgegraben. Wir besuchen den zentralen Platz. Er wird von den Tempeln I und II und der Zentralakropolis umrahmt. Die Tempel haben eine Höhe von 47 m und 40 m und zählen zu den höchsten Stufentempeln Mittelamerikas. Weiter führt uns der Weg zu den Tempeln IV und V. Vom Tempel IV genießen wir den atemberaubenden Ausblick auf den Urwald und den Tempeln. Ein unvergesslicher Tag in der Maya-Stadt Tikal geht zu Ende.
Tag 15: Weiterfahrt und Grenzübergang nach Belize
Wir verabschieden uns von Tikal und fahren Richtung Süden, am See Péten Itzá vorbei zum Grenzübergang nach Belize. Nach den Grenzformalitäten machen wir am Fluss Mopan eine Mittagspause. Wer Lust und Laune hat kann sich ein erfrischendes Bad nehmen. Weiter geht es nach San Ignacio wo wir auch übernachten werden. Die kleine Stadt hat ca. 9.900 Einwohner und ist mit der kleineren Stadt Santa Elena die zweitgrößte Stadt Belizes. Die zwei Städte sind verbunden durch die einzige Hängebrücke Belizes. Die Hawksworth Bridge wurde 1949 über den Fluss Macal errichtet.
Tag 16 bis 18: Fahrt von San Ignacio nach Belize City und Beginn des Badeurlaubs auf Caye Caulker
Wir fahren weiter nach Belize City und zum Hafen wo uns ein Schnellboot nach Caye Caulker bringt. Die kleine Koralleninsel liegt ca. 35 km nordöstlich von Belize City. Die Insel ist ca. 8 km lang und 2 km breit. Auf der Insel gibt es keine Autos. Als Verkehrsmittel kommen ausschließlich Golfmobile zum Einsatz. Das östlich vorgelagerte Belize Barrier Reef ist für seine Unterwasserwelt berühmt, weshalb sich Touren für Taucher und Schnorchler anbietet. Wir unternehmen ebenfalls einen ganztägigen Segeltörn und genießen die Fahrt durch das türkisfarbene Meer. Unterwegs können wir auch Delphine und andere Meerestiere beobachten. Am Abend genießen wir die atemberaubenden Sonnenuntergänge bei einem schönen kühlen Cocktail.
Tag 19: Rückfahrt nach Belize City und Flug nach San Salvador
Am späten Vormittag fahren wir mit dem Schnellboot zurück nach Belize City. Vom Hafen fahren wir zum Internationalen Flughafen von Belize City. Dort treten wir am späten Nachmittag den Flug nach San Salvador an. Der Flug dauert ca. 1,5 Stunden und erreichen die Hauptstadt kurz vor dem Sonnenuntergang. Der Transfer zum Hotel dauert dann nochmals eine Stunde.
Tag 20: Stadtbesichtigung El Salvador. Abends Heimflug nach Europa
Am letzten Tag bevor wir den Heimflug antreten besichtigen wir die Hauptstadt San Salvador. Die Stadt liegt am Fuß des Vulkans Boquerón hat rund 315.000 Einwohner. Die gesamte Stadtregion hat mehr als 1,75 Millionen Einwohner und damit einer der größten Städte Mittelamerikas Wir besuchen die Kathedrale von San Salvador, den Nationalpalast und die Plaza Gerardo Barrios. Zum Schluss halten wir noch am Denkmal für Versöhnung. Es existierte von 2017 bis zu seinem Abriss 2024 und erinnerte an den 25. Jahrestag der Unterzeichnung des Friedenabkommens Chapultepec.






















































































































































































































































































































































































































