Wanderungen auf Teneriffa, La Palma und La Gomera

///Wanderungen auf Teneriffa, La Palma und La Gomera
Wanderungen auf Teneriffa, La Palma und La Gomera2016-12-05T07:25:56+00:00

Wandern auf den Kanarischen Inseln vom 9. März bis 23. März 1996

Einfache Wanderungen auf einsamen und aussichtsreichen Wegen auf den 3 Kanarischen Inseln La Gomera, La Palma und Teneriffa mit der Besteigung des höchsten Berges Spaniens dem Pico de Teide (3718 m) auf Teneriffa.

Pico de Teide 3718 m

Tag 1: Flug nach Teneriffa und Fährüberfahrt nach La Gomera

im Hafen von Los Christianos

Von Deutschland aus fliegen wir in ca. 4 Stunden nach Teneriffa. Nach der Ankunft erfolgt ein kurzer Transfer zum Hafen Los Cristianos. Dort besteigen wir die Fähre nach La Gomera die uns in ca. 1 Stunde nach San Sebastian bringt. Hier beziehen wir unser Quartier für die nächsten 5 Nächte von wo wir die Insel auf stimmungsvollen Wegen nacheinander erkunden werden.

Tag 2 bis 5: Wanderungen auf La Gomera

Roque de Cano

Roque de Cano

Die Insel La Gomera ist die zweit kleinste Insel der Kanarischen Inseln nach El Hierro. Sie hat eine Fläche von ca. 370 km² und hat ca. 23000 Einwohner. Vom Hauptort San Sebastian erreichen wir die noch weitgehend unberührten Gegenden der Insel. Auf der Insel La Gomera unternehmen wir insgesamt 4 Wanderungen auf einsamen und aussichtsreichen Wegen und wandern durch verträumte Bergdörfer. Die erste Wanderung führt vom Aussichtspunkt Degollada de Peraza zu einem imposanten Basaltschlot dem Roque de Agando dem Wahrzeichen der Insel. Von dort steigen wir über die halb verlassenen Dörfer Benchjigua und Lo del Gato ins Barranco de Santiago. Unsere zweite Tour führt uns durch den größten zusammenhängenden Lorbeerwald der Erde. Dieser einzigartige Waldgebiet gehört zum Nationalpark Garajonay und gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Von Hemigua steigen wir durch das Tal Montforte bergauf zum Dörfchen El Cedro. Vorbei an der Lourdeskapelle erreichen wir den 4000 ha großen Nationalpark Garajonay. Durch den dichten Wald erreichen wir schließlich den höchsten Punkt La Gomeras den Gipfel des Garajonay (1486 m). Die dritte Wanderung beginnt im Zentrum der Insel und führt uns ins Valle Gran Rey. Durch schattigen Wald gelangen wir auf eine Hochebene und gelangen ins Dorf Arure. Von dort führt uns der Weg zu einem Aquädukt. Von hier haben wir einen grandiosen Tiefblick auf das Dörfchen Taguluche. Zum Schluss müssen wir den 1000 m hohen Steilabfall hinunter nach Valle Gran Rey bewältigen. Unzählige Serpentinen führen uns hinunter. Die vierte Wanderung führt uns nach Vallehermoso. Diese abwechslungsreiche, botanisch interessante Rundtour führt uns zuerst zum Vulkanschlot Roque de Cano vorbei. Wir umrunden das Tal und gelangen ins Dorf El Tion von wo wir wieder zurück nach Vallehermoso wandern. Die Wanderzeiten sind je nach Tour unterschiedlich und belaufen sich auf ca. 5 bis 8 Stunden.

am Aussichtspunkt Degollada de Peraza

Kakteen am Wegesrand
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Äquadukt auf La Gomera
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einsame Wanderwege
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Abstieg zum Dorf Benchijigua
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Frühlingserwachen auf den Kanarischen Inseln

überleben im vulkanischem Gestein
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Wasserfall
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Wanderweg nach Valle Gran Rey

Blick auf Valle Gran Rey
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herrliche Wege mit tollen Aussichten

wunderschöne Pflanzenwelt
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Aufstieg zum Dörfchen El Cedro

am Gipfel des Garajonay (1486 m)

im Barranco de Santiago, im Hintergrund der Felsen von Agando

in Arure
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Tiefblicke

Brandung am Meer in Valle Gran Rey

Bergdörfer auf La Gomera
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Wasserfall beim Aufstieg durch das Tal Montforte

Am Eingang des Nationalparks

der Tafelberg Fortaleza

Farbtupfer im Grün Gomeras
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die wilden Barrancos auf La Gomera

der steile Abstieg

Aussicht auf Vallehermoso
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Blicke in wunderschöne grüne Täler
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im Waldgebiet des Nationalparks Garajonay

Lourdeskapelle

Blick auf den schneebedeckten Pico de Teide auf Teneriffa

Tag 6 bis 10: Teneriffa mit Besteigung des Pico de Teide (3718 m)

die Ausfahrt von La Gomera nach Teneriffa

Blumen im Anaga-Gebirge

Am frühen Morgen fahren wir mit der Fähre zurück nach Teneriffa. Die Insel (2050 km²) ist die größte und landschaftlich vielseitigste Kanareninsel. Teneriffa besitzt einen zentral gelegenen Gebirgszug auch Cumbre genannt. An beiden Inselenden fallen die Gebirge schroff zum Meer ab. Im Norden das Anaga-Gebirge und im Süden das Teno-Gebirge. Im zentralen Gebirgszug Teneriffas sind die Canadas, ein steiniges Hochtal das von den Randgebirgen eingegrenzt wird. Am nördlichen Rand befindet sich der Pico de Teide der mit einer Höhe von 3718 m auch höchster Berg Spaniens ist und ist zugleich das Wahrzeichen der Insel. Auf der Hauptinsel unternehmen wir 4 wunderschöne Wanderungen. Am ersten Tag fahren wir vom unserem Stützpunkt Vilaflor (1450 m), der höchstgelegenste Ort Teneriffas, zu den bizarren Felsformationen Roques de Garcia und zur Kathedrale wo wir die vielfältigsten Erscheinungen des Vulkanismus kennen lernen. An unserem zweiten Wandertag besteigen wir den Guajara 2717 m hoch. Vom Hotel Parador steigen wir aufwärts und umgehen den Guajara an seiner Nordseite bis wir auf die Ostseite gelangen. Von dort beginnt der eigentliche Aufstieg auf den Gipfel. Vom Gipfel blickt man auf die Lava- und Bimssteinwüste der Canadas und man hat einen unvergesslichen Blick auf den imposanten Teide. Nach dem Gipfel beginnt der Abstieg nach Vilaflor. Durch schwarze und weiße Lavafelder erreichen wir auf halber Strecke eindrucksvolle Gesteinsformationen bevor die Forststraße nach Vilaflor erreichen. Am dritten Tag benötigen wir Kondition und Durchhaltevermögen für die Besteigung des Pico de Teide. Von der Straße steigen wir über einen Fahrweg in Richtung Montana Blanca auf. Auf einer Höhe in ungefähr 2650 m Höhe beginnt der Pfad zur Altavista-Hütte (3200 m) die meist geschlossen ist. Über Serpentinen erreichen wir das steilste Stück unterhalb der Hütte. Von dort steigen wir weiter steil aufwärts durch meterhohe Lavaformationen zu einem flachen breiten Rücken und erreichen schließlich die Bergstation. Da die Seilbahn geschlossen ist können wir ungehindert den letzten Aufstieg beginnen. Steil aufwärts gelangen wir auf den Kraterrand und erreichen den Gipfel des Pico de Teide auf 3718 m. Aus vielen Löchern können wir den unangenehmen Schwefelgeruch riechen. Mit etwas Glück können wir bis nach La Palma und Gran Canaria schauen. Danach beginnt der Abstieg auf gleicher Route. Ein langer Tag geht zu Ende. Der vierte Tag führt uns zum Dorf Masca. Von hier steigen wir durch eine gewaltige 600 m tiefe Schlucht hinunter bis ans Meer. Je nach Wasserstand müssen auch kleine Kletterpassagen überwunden werden, ein unvergesslicher Tag. Bei ruhiger See fahren wir mit einem Boot nach Puerto de Santiago wo uns der Bus abholt ansonsten beginnt der mühselige Aufstieg durch die Schlucht. Am letzten Tag auf Teneriffa besuchen wir den Norden und den grünen Teil Teneriffas. Unsere aussichtsreiche Panoramawanderung führt uns ins Anaga-Gebirge. Durch das Basaltgebirge, das meist vom immergrün des Waldes überwuchert ist, streifen wir auf Schmugglerpfaden durch die Landschaft. Nach der Wanderung fahren wir zum Flughafen Los Rodeos und fliegen nach La Palma.

am Ausgangspunkt beim Hotel Parador

Blick auf den Pico de Teide 3718 m

die Canadas
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über schwarze Lavafelder abwärts

Erosionsgestein
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Blick vom Aufstieg

eisiges Gipfelglück auf 3718 m

Blick in die Schlucht

auch Blumen sind unterwegs zu bestaunen

beeindruckende Landschaft
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der Pico de Teide von Norden

durch Grün auf einsamen Wegen

Blick auf den Guajara 2717 m

imposanter Blick auf die Lava- und Bimssteinwüste

Ufowolke über Teneriffa
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rasant hinunter durch eine einzigartige Landschaft

durch Wälder nach Vilaflor
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am Grat aufwärts

Wanderung in die Mascaschlucht

der beginnende Abstieg

kurze Pause

kleine Wasserläufe
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Blick auf die Westküste Teneriffas

kleine Berghäuser unterwegs

Basaltschlote

der gewaltige Teide vom Gipfel Guajara

der aussichtsreiche Abstieg nach Vilaflor

interessante Felsformationen

die Abzweigung in der Nähe Montagna Blanca

der Gipfelaufbau von der Bergstation

Botaniker kommen nicht zu kurz

die Schlucht verengt sich

weiter geht´s

unterwegs es wird enger am Ende der Schlucht

im Anaga-Gebirge

Tiefblick auf den Atlantik

11 bis 14 Tag: La Palma die grüne Insel

La Palma ist die nordwestlichste und zugleich die grünste Insel der sieben Kanarischen Inseln. Sie hat eine Fläche von ca. 708 km² mit einer Länge von 42 km und einer Breite von etwa 28 km. Die Hauptstadt Santa Cruz de La Palma liegt auf der Ostseite wo auch der Flughafen liegt. Die größte Stadt La Palmas Los Llanos de Aridane liegt jedoch auf der Westseite. Die Insel La Palma ist vulkanischen Ursprungs und mit einem Alter von ca. 2 Millionen Jahren auch die jüngste der Kanarischen Inseln. La Palma ist einer der steilsten Inseln der Erde und die Küstenabschnitte sind sehr zerklüftet und fallen 4000 Meter tief zum Meeresboden ab. Nur wenige Sandstrände sind auf der Insel vorhanden wobei der Süden flacher und landschaftlich milder ist. Auf der grünen Insel unternehmen wir 4 Wanderungen. Die erste Wanderung beginnt am Parkplatz Cumbrecita. Auf einem Waldweg gelangen wir zum kleinen Aussichtspunkt Mirador del Canal. Von hier sehen wir den steil aufragenden Pico Bejanado (1883 m) am südlichen Rand der Caldera. Nun beginnt der schmale in den Fels geschlagenen Pfad auf etwa 1300 m Höhe. Hier bricht die linke Wegseite Hunderte von Metern fast senkrecht in den Kessel ab. Vom Weg gibt es immer wieder grandiose Ausblicke in den tiefsten Kraterkessel der Erde. Zum Schluss erreichen wir einen Wasserstollen und eine betonierte Hütte und nach 10 Minuten erreichen wir den Umkehrpunkt Hoyo los Pinos. Von hier treten wir den Rückweg an der uns auf gleicher Strecke zum Ausgangspunkt bringt. Die zweite Tour bringt uns in die Caldera de Taburiente. Mit einem Durchmesser von neun Kilometern, einem Umfang von 28 Kilometern und einem Höhenunterschied von 2000 Metern vom Kraterrand bis zum tiefsten Punkt bei Dos Aguas. Die Caldera ist der größte Senkkrater der Welt. Die höchste Erhebung der Insel ist der Gipfel Roque de los Muchachos der am Kraterrand liegt und ein Observatorium beherbergt. Nach Westen öffnet die Schlucht Barranco de las Angustias die Caldera, auch Schlucht der Todesängste genannt. Diese Schlucht werden wir auch durchwandern und ist auch die Entwässerung der Caldera. Von Los Brecitos gelangen wir in die Caldera und wandern durch den riesigen Kraterkessel. Wir blicken auf die steil aufragenden Kraterwände und laufen am heiligen Felsen Idafe vorbei. Durch die bereits erwähnte Schlucht gehen wir wieder zurück zum Eingang des Nationalparks. Am dritten Tag wandern wir auf dem Kamm des Kraterrandes der auf über 2000 m Höhe liegt zur Kapelle Virgen del Pino. Der Anstieg beginnt auf 1800 m und erreichen die Flanke des Pico de Nieve. Später gelangen wir zum Sattel Andenes de la Cumbre wo wir eine grandiosen und herrlichen Blick in die Caldera haben. Nun steigen wir über einen uralten Plattenweg zur genannten Kapelle ab. Die letzte Wanderung führt uns in den Süden La Palmas. Von Fuencaliente, hier wird Trockenweinanbau betrieben, wandern wir zum Kraterrand des alten Vulkans San Antonio. Hier können wir ungehindert auf das Meer blicken und bei guten Wetter auf die Nachbarinseln. Von dort steigen wir zum Vulkan Teneguia ab. Dies ist der jüngste Vulkan auf den Kanarischen Inseln und brach im Herbst 1971 aus. An einigen Stellen kann man heute noch die heiße Luft und den Schwefel riechen. Über Sand- und Aschehängen steigen wir hinunter zu den Leuchttürmen an der Südspitze La Palmas ab.

Wanderweg zum Mirador del Canal vom Parkplatz Cumbrecita

Blick in die Caldera und dem 2000 m hohen Kraterrand

Wanderung in die Caldera de Taburiente

die 1000 m hohen Kraterwände aus der Caldera gesehen

abwärts in den Barranco de las Augustias

Vulkanismus
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neues Grün in der trostlosen Vulkanlandschaft

im Hintergrund der Pico Bejenado (1883 m)

die zerklüfteten Kraterwände
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einzigartige Vegetation in einer Traumlandschaft

Blumen unterwegs
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in der Schlucht „Tal der Ängste“
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tolle Ausblicke vom Kraterrand
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Abstieg zu den Leuchttürmen an der Südspitze La Palmas

der schmale eingeschlagene Weg im Fels

grandiose Ausblicke
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Wasserläufe im Kessel der Caldera
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Traumhafte Ausblicke auf tollen Wegen

am Kraterrand San Antonio
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Abstieg über Sand- und Aschehänge

die Santa Maria in der Stadt Santa Cruz de la Palma