Blick ins Indus-Tal vom Stok-Kangri Basecamp
Blick ins Indus-Tal vom Stok-Kangri Basecamp
Markha-Trek mit Stok Kangri Basecamp vom 11. bis 30. Juli 2010

Ein 11-tägiges Trekking führt uns durch das Markha Tal. Herrliche Wanderwege führen uns durch die kargen Hochgebirgslandschaften Ladakhs. Unterwegs durchwandern wir fruchtbare Oasen, wo wir auch übernachten werden, bis wir schließlich das Stok Kangri Basecamp erreichen. Auch der Besuch der wichtigsten buddhistischen Klöster im Indus-Tal sind im Programm.

1. und 2. Tag: Flug nach Leh, erste Eindrücke

Es steht uns ein lange Anreise nach Ladakh bevor. Von Deutschland aus fliegen wir über Wien nach Delhi. Die Ankunft erfolgt kurz nach Mitternacht des folgenden Tages. Nachdem wir das Gepäck abgeholt haben erwartet uns der örtliche Agent für den Transfer. Aus dem Terminal heraus erwartet uns eine heisse, schwüle Luft die uns gleich zum Schwitzen bringt. Mit einem Bus fahren wir vom internationalen Terminal zum nationalen Terminal das etwa eine halbe Stunde enfernt liegt. Nun heißt es warten bis der Flug nach Leh geht. Alle Flüge dorthin starten frühmorgens, da das Wetter in Leh meistens in der Früh gut ist. Unser Flug geht kurz vor 6 Uhr. Der kurze gut einstündige Flug ist überwältigend. Nachdem wir die eisbedeckten Gletscher und Berge überflogen haben erfolgt der abenteuerliche Anflug auf Leh durch die Berge. Dies ist schon ein eindrucksvolles Erlebnis und bleibt unvergesslich. Der Luftdruck wird im Anflug auf die Höhe des Flughafens 3256 m angeglichen und für viele eine leidvolle Erfahrung. Nach der Landung auf dem Kushok Bakula Rimpochee Airport in Leh erwartet uns die örtliche Agentur die uns zum Hotel bringt. Am heutigen Tag geht man alles sehr langsam an. Jede Bewegung bringt uns gleich zum Schnaufen. Am Nachmittag unternehmen wir einen kleinen Spaziergang durch Leh und gewinnen die ersten Eindrücke von Ladakh.

 

die ersten Eindrücke in Leh
die ersten Eindrücke in Leh
warten auf Kundschaft
warten auf Kundschaft
Gemüsestände direkt in der Hauptstraße
Gemüsestände direkt in der Hauptstraße
Gebetstrommeln
Gebetstrommeln
der Palast in Leh
der Königspalast oberhalb von Leh
Abendstimmung vom Hotel mit Blick zum Stok Kangri
Abendstimmung vom Hotel mit Blick zum Stok Kangri
3. Tag: Kloster Spituk und Phiyang, Königspalast von Leh
Eingang des Kloster Spituk
Eingang des Kloster Spituk

Nach dem Frühstück fahren wir 13 Kilometer westwärts und besuchen die Klosteranlage Spituk. Das Kloster liegt imposant auf einen Bergkegel von wo man einen schönen Ausblick auf das Indus-Tal hat. Die Anlage ist leider von drei Seiten mit weitläufigen Armeeanlagen eingekreist und man sieht die allgegenwärtige Präsenz der Armee. In Sichtweite vom Kloster liegt der Flughafen von Leh. Das Zentralkloster des Gelbmützenordens ist reich geschmückt mit Wandmalereien und Figuren. Besonders hervorzuheben ist das Motiv der heiligen 4 Freunde. Nachdem wir das Kloster erkundet haben fahren wir das karge Indus-Tal hinunter. Nach einer halben Stunde zweigt eine kleine Straße in ein fruchtbares Seitental ab. Nach der endlos erscheinenden Wüste der Hochgebirges erreichen wir auf einem Hügel das Kloster Phiyang. Sie liegt inmitten einer grünen Oase auf einem Hügel und bietet einen imposanten Rundblick. Vom Parkplatz steigen wir die Treppen zum Klosterhof hinauf und besichtigen die Gebets- und Versammlungshallen. Am Nachmittag fahren wir zur Burgruine hinauf die oberhalb von Leh liegt. Von einem Felssporn, wo viele Gebetsfahnen im Wind flattern, haben wir einen tolle Aussicht auf die Ruine, die Stadt Leh und den Seitentälern bis zum Stok Kangri. Abwärts besuchen wir noch den Lhakhang Marpo Tempel mit dem überlebensgroßen sitzenden Buddha bevor wir den Leh-Palast erreichen. Wir besichtigen den riesigen Königspalast der etwa aus dem 1600 Jahrhundert stammt. Der neunstöckige Palast mit seinen 100 Zimmern und den tollen hölzernen Balkonen wird heute wieder restauriert und soll später ein Museum werden. Nach der langen Besichtigungstour steigen wir über Serpentinen nach Leh hinunter und können einen Kaffee trinken und die Atmosphäre geniesen oder ins Hotel zurückgehen.

 

Kloster Spituk mit dem Blick auf das Indus-Tal
Kloster Spituk mit dem Blick auf das Indus-Tal
die Versammlungshalle
die Versammlungshalle
Flughafen von Leh
Flughafen von Leh
Klosteranlage Phiyang
Klosteranlage Phiyang
Aussicht vom Kloster auf die grüne Oase
Aussicht vom Kloster auf die grüne Oase
Mönch im Phiyang Kloster
Mönch im Phiyang Kloster
Buddhismus
Buddhismus
die Stadt Leh von der Burgruine aus gesehen
die Stadt Leh von der Burgruine aus gesehen
die Burgruine mit den flatternden Gebetsfahnen
die Burgruine mit den flatternden Gebetsfahnen
Manistein
Manistein
Buddha im Lhakhang Marpo Tempel
Buddha im Lhakhang Marpo Tempel
die Innenstadt von Leh
die Innenstadt von Leh
Stromverteiler
Stromverteiler
Färber in der Innenstadt
Färber in der Innenstadt
Blick auf den alten Königspalast
Blick auf den alten Königspalast
4. Tag: Shey, Thikse und Hemis
Chörten auf der Fahrt nach Shey
Chörten auf der Fahrt nach Shey

Heute besuchen wir die Klöster Shey, Thikse und Hemis. Wir fahren das breite Tal des Indus aufwärts und gelangen zu den Ruinen des alten Palastes von Shey. Diese Anlage liegt direkt an der Hauptstraße nach Thikse. Bevor wir den Palast Shey erkunden der vor etwa 1000 Jahren erbaut wurde, sehen wir uns in einer Felswand ein gemeißeltes Flachrelief an. Diese Relief stammt aus dem 10 Jahrhundert und gilt eines der ersten buddhistischen Zeugnisse Ladakhs. Danach laufen wir den kurzen Weg hinauf zum Palast. Von hier oben hat man eine grandiose Aussicht auf die grüne Grasfläche des Indus-Tales. Wir sehen uns den Shaky-Thubpa-Tempel an und die unendlich vielen weißen Chörten die es hier gibt. Nach der Erkundung von Shey fahren weiter zum Kloster Thikse. Das Kloster liegt imposant auf einem Hügel in der weitläufigen Ebene des Indus-Tales. Von unten sieht man gestaffelt die Mönchswohnungen und darüber die mächtige Klosteranlage. Wir fahren bis zum Parkplatz kurz vor dem Kloster hinauf und gelangen durch den Eingang zu den verschiedenen Räumen des Klosters. Hier besuchen wir den Versammlungsraum (Tschokhang), Figurenraum (Tsankhang), den Gonkhang und den Maitreya-Tempel. Dort sitzt der zweistöckige hervorragend gearbeitete Buddha der Zukunft auf einer Lotusblüte. Danach steigen wir auf einem Weg hinunter nach Thikse. Durch die Mönchswohnungen hindurch erreichen wir den Dukhang Karpo und zu einer Chörtenreihe auf denen unterhalb Figuren zu sehen sind. Unten angelangt werden wir in einem Restaurant zu Mittagessen. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Hemis. Hemis ist mit 500 Mönchen das größte und reichste Kloster von Ladakh. Das Kloster liegt in einem Seitental oberhalb von Karu. Wir gelangen in den riesigen Tempelhof wo auch die Maskentänze stattfinden. Hier gelangen wir auch zu den verschiedenen Räume die wir besichtigen. Auf der Rückfahrt besuchen wir noch das Mahabodhi-Zentrum bei Choklamsar. Diese weitläufige Anlage wird über Spenden finanziert und beherbergt eine Schule mit Heim für ladakhische Kinder, eine Blindenschule, ein Altenheim und ein Krankenhaus. Hier sehen wir uns noch verschiedene Einrichtungen an bevor wir endgültig zu unserem Hotel zurückfahren. Ein langer Tag geht zu Ende.

 

der Shey Palast
der Shey Palast
der Innenhof vor dem Shakya-Thubpa-Tempel
der Innenhof vor dem Shakya-Thubpa-Tempel
die Hauptstraße nach Thikse
die Hauptstraße nach Thikse
Kloster Thikse
Kloster Thikse
tolle Malereien am Eingangstor
tolle Malereien am Eingangstor
im Klosterhof
im Klosterhof
im Versammlungsraum (Tschokhang)
im Versammlungsraum (Tschokhang)
Buddha der Zukunft
Buddha der Zukunft
unterhalb des Dukhang Karpo mit den Chörten
unterhalb des Dukhang Karpo mit den Chörten
Blick zur Klosteranlage Hemis
Blick zur Klosteranlage Hemis
im Tempelhof in Hemis
im Tempelhof in Hemis
Rückfahrt nach Leh
Rückfahrt nach Leh
5. Tag: Fahrt Leh - Chilling (3150 m)
unterwegs nach Chilling
unterwegs nach Chilling

Am heutigen Tag geht es zum Ausgangspunkt unseres Trekkings. Von Leh fahren wir die bereits bekannte Strecke nach Westen also den Indus flussabwärts. Durch die karge wüstenartige Landschaft erreichen wir kurz vor Nimmu den Zusammenfluss des Indus mit dem Zanskar.  Dort machen wir eine kurze Rast und schauen auf das dunkle Wasser des Indus der in den hellen Zanskar-Fluss mündet. Dorthin gelangen wir auf einer gut asphaltierten Straße. Hier verlassen wir die Straße und fahren in das Tal des Zanskars ein. Über eine Schotterpiste entlang des Zanskar Flusses sehen wir immer wieder grüne Oasen in dieser kargen Landschaft. Am Mittag erreichen wir schließlich den Ausgangspunkt des Trekkings den kleinen Ort Chilling auf 3150 m. In der Nähe des Ortes errichten wir unser erstes Zeltlager in dieser atemberaubenden Bergkulisse. Am Nachmittag machen wir noch einen kleinen Spaziergang durch Chilling und besuchen eine ladakhische Familie. Der Ort ist bekannt durch seine sehr guten Gold- und Kupferarbeiten. Hier werden die typischen Tee- und Changkrüge hergestellt. Nach dem Rundgang nehmen wir unser erstes Abendessen ein.  Unser nepalesischer Koch mit seiner Küchenmannschaft werden wir noch zu schätzen wissen.

  

Zusammenfluss des Indus mit dem Zanskar
Zusammenfluss des Indus mit dem Zanskar
Zanskar-Fluss mit den kleinen grünen Oasen
Zanskar-Fluss mit den kleinen grünen Oasen
Rafting auf dem Zanskar
Rafting auf dem Zanskar
im Ort Chilling
im Ort Chilling
Gold- und Kupferschmied in seiner Werkstatt
Gold- und Kupferschmied in seiner Werkstatt
Felder in der kargen Landschaft in Chilling
Felder in der kargen Landschaft in Chilling
6. Tag: Chilling (3150 m) - Kaya - Skiu (ca. 3400 m)
am Zanskar Fluss, hinten die Oase Chilling
am Zanskar Fluss, hinten die Oase Chilling

Heute beginnt unser erster Trekkingtag. Von Chilling wandern wir auf einer Straße, immer am Zanskar Fluss entlang, taleinwärts bis wir zur einer kleinen Seilbahn kommen. Unser erstes Abenteuer beginnt. Mittels der Seilbahn müssen wir den tosenden Zanskar überqueren. Vielleicht einer der letzten Flussüberquerungen mit einer Seilbahn, da nebendran schon an einer Brücke gearbeitet wird. Die Fundamente stehen schon. Je nach Andrang kann die Prozedur ca. 2 Stunden oder auch länger gehen. Das ganze Gepäck, wie Zelte, Lebensmittel und was man sonst noch dabei hat, muß auf die andere Seite geschafft werden. Der Korb bietet Platz für 2 Personen und mit etwas Gepäck wird es schon ein wenig eng. Aber der Trip ist wirklich abenteuerlich. Auf der anderen Seite erwartet uns die Begleitmannschaft mit den Tragtieren. Von da an steigen wir das Markha Tal taleinwärts. Wir kommen am Dorf Kaya vorbei bis wir schließlich das Dorf Skiu auf 3400 m erreichen. Auf einer Wiese, direkt am Markha Fluss gelegen, errichten wir unser Zeltlager. Am Abend kann man noch das Kloster von Skiu besuchen das sehenswert ist.

î 200 m ì 450 m ò 3150 m ñ 3400 m ¹ 3 -4 Std.

die Seilbahn über den Zanskar Fluss
die Seilbahn über den Zanskar Fluss
eingerichtete Baustelle für die neue Brücke
eingerichtete Baustelle für die neue Brücke
abenteuerliche Seilbahnfahrt
abenteuerliche Seilbahnfahrt
Blick in das Markha-Tal
Blick in das Markha-Tal
Begegnungen am Rande
Begegnungen am Rande
Chörten im Dorf Kaya
Chörten im Dorf Kaya
weiter Richtung Skiu
weiter Richtung Skiu
Ziegelherstellung kurz vor dem Zeltlager
Ziegelherstellung kurz vor dem Zeltlager
unser Zeltlager am Markha Fluss
unser Zeltlager am Markha Fluss
7. Tag: Skiu - Chaluk - Markha (ca. 3700 m)
der Blick zurück ins Markha Tal
der Blick zurück ins Markha Tal

Die Trekkingetappe wird heute deutlich länger. Wir steigen taleinwärts am immer breiter werdenden Markha Fluss. Der Weg geht im leichten auf und ab, stets mit Blick auf den Fluss, immer wieder durch schattige Buschvegetation in Richtung Chaluk. Unterwegs wechseln wir mittels einer Brücke die Flussseite um später nochmals die Seite zu wechseln. Wir genießen immer wieder die schönen Ausblicke auf das Markha Tal mit seinen grünen Oasen. Am späten Mittag erreichen wir das winzige Dorf Chaluk. Kurz vor dem Dorf Markha müssen wir die Schuhe ausziehen um auf die andere Seite des Flusses zu gelangen. Das knapp knietiefe eiskalte Wasser ist erfrischend auf der heutigen heißen Etappe und bringt eine gewisse Abkühlung. Nach dem wir die Seite gewechselt haben erreichen wir die ersten Häuser von Markha. Mit ca. 30 Häusern, einer kleinen Schule und einer Gompa ist Markha das größte Dorf im Tal. Am Ende des Dorfes errichten wir auf einer Wiese auf ca. 3700 m unser Zeltlager. Am Abend können wir noch das mit Fresken ausgeschmückte Kloster besuchen. In dieser herrlichen Umgebung können wir die Abendstimmung und den Sonnenuntergang richtig genießen.

î 250 m ì 580 m ò 3400m ñ 3700 m ¹ 6 -7 Std.

kurz nach Skiu
kurz nach Skiu
die erste Flussüberquerung
die erste Flussüberquerung
aufwärts an grünen Oasen vorbei
aufwärts an grünen Oasen vorbei
Manimauern, Tschörten und Gebetsfahnen begleiten uns
Manimauern, Tschörten und Gebetsfahnen begleiten uns
immer wieder tolle Ausblicke
immer wieder tolle Ausblicke
die Flussüberquerung kurz vor Markha
die Flussüberquerung kurz vor Markha
das Kloster von Markha
das Kloster von Markha
in der Gompa mit den goldenen Statuen
in der Gompa mit den goldenen Statuen
Abendstimmung am Kloster
Abendstimmung am Kloster
8. Tag: Markha (3700 m) - Hankar (4000 m) - Tchatchutse (4200 m)
kurz nach Markha
kurz nach Markha

Nach Markha wandern wir weiter talaufwärts. Am Anfang geht es meist noch durch die dicht mit Tamrisken-Buschwerk bewachsene Tallandschaft. Bei einer Flussbiegung müssen wir den Markha abermals wieder überqueren. Unsere Führer suchen einen Weg durch das reisende Knie bis Hüft hohe Wasser. Die Strömung ist unwahrscheinlich hoch und wir müssen uns ganz schön dagegen stemmen. Immer wieder haben wir auf den Weg nach Hankar (4000 m) wunderschöne Ausblicke in das Tal. und im Hintergrund taucht einer der schneebedeckten Gipfel des Kang Yatze auf. Nach Hankar verlassen wir das breite Markha-Tal das wir rechts liegen lassen. Von hier steigen wir links durch ein enges Seitental in Richtung Tatchuntse auf. Unser Zeltlager bauen wir auf den Weiden von Tchatchutse auf ca. 4200 m auf. Am späten Nachmittag können wir noch die nähere Umgebung erkunden.

î 200 m ì 700 m ò 3700m ñ 4200 m ¹ ca. 6 Std.

weitere Flussüberquerung
weitere Flussüberquerung
Manisteine treffen wir überall
Manisteine treffen wir überall
Blick auf das wunderschöne Markha-Tal
Blick auf das wunderschöne Markha-Tal
Mülltrennung in Ladakh
Mülltrennung in Ladakh
in Hankar mit den Gipfeln des Kang Yatze
in Hankar mit den Gipfeln des Kang Yatze
ladakhische Familie unterwegs in Richtung Markha
ladakhische Familie unterwegs in Richtung Markha
buddhistische Zeichen am Wegesrand ?
buddhistische Zeichen am Wegesrand ?
kurz vor unserem Ziel Tatchuntse
kurz vor unserem Ziel Tatchuntse
die Zeltlager auf den Weiden von Tatchuntse
die Zeltlager auf den Weiden von Tatchuntse
9. Tag: Tchatchutse (4200 m) - Nimaling (4800 m)
Aufstieg von Tchatchutse zum Aussichtspunkt
Aufstieg von Tchatchutse zum Aussichtspunkt

Heute ist es eine relativ kurze Etappe. Anfangs überqueren wir einen Bach und steigen stetig ansteigend in ein Tal ein, während der Fluss weit links von uns in einer Schlucht verschwindet. Zuletzt geht es über Serpentinen zu einem schönen Aussichtspunkt von wo wir einen schönen Blick auf bizarr erodierte Felsen und auf das zurückliegende Markha-Tal haben. Nach einer kurzen Rast wandern wir weiter bergauf. Immer wieder treffen wir auf lange Manimauern, die wir immer links umgehen. Schließlich erreichen wir einen kleinen See mit einem schönen Blick auf den Kang Yatze. Hier machen wir auch Mittag. Nach dem Mittagessen wandern wir leicht ansteigend in Richtung Nimaling. Vom weiten sieht man die Weiden von Nimaling (ca. 4800 m) und das gesamte Hochtal mit dem Kongmaru-La (5270 m) den wir am nächsten Tag überschreiten. Kurz vor dem Ziel steigen wir bergab und gelangen zu einem wunderschönen gelegenen Zeltplatz. Am Nachmittag kann man die umliegende Gegend erkunden oder man steigt ein paar Höhenmeter in Richtung Kang Yatze auf und geniest die herrliche Landschaft.

î 100 m ì 700 m ò 4200m ñ 4800 m ¹ ca. 4 Std.

Blumen am Wegesrand
Blumen am Wegesrand
die bizarr erodierte Felsen vom Aussichtspunkt
die bizarr erodierte Felsen vom Aussichtspunkt
Blick vom See zum Kang Yatze
Blick vom See zum Kang Yatze
leicht ansteigend in das Hochtal Nimaling
leicht ansteigend in das Hochtal Nimaling
unsere Tragtiere
unsere Tragtiere
Zeltlager in Nimaling, im Hintergrund der Kongmaru-La
Zeltlager in Nimaling, im Hintergrund der Kongmaru-La
10. Tag: Nimaling (4700 m) - Kongmaru-La (5270 m) - Chukrimo (ca. 4300 m)
die kleine Steinhütten der Bauern
die kleine Steinhütten der Bauern

Der heutige Tag bringt uns zum höchsten Pass des Trekkings. Von Nimaling führt uns der Weg an kleinen Steinhütten vorbei. Die Bauern leben über den Sommer mit ihren Ziegen hier oben. Ein sehr einfaches und hartes Leben im Hochtal von Nimaling. Langsam steigen wir immer höher. Zuletzt geht es über Serpentinen steil hinauf zum Kongmaru-La (5270 m). Nach gut 2 Stunden erreichen wir den tollen Aussichtsplatz mit den wehenden Gebetsfahnen. Wir geniesen den Ausblick auf den Kang Yatze und den umliegenden Bergen. Nach der Rast steigen wir über Geröll steil hinunter zum Quellbereich des Martselang. Weiter unten laufen durch grüne Gräser weiter bergab bis sich das Tal verengt. Bis dorthin haben wir immer einen schönen Rückblick auf den Kangmaru-La. Weiter unten verengt sich das Tal in einer Art Schlucht. Der Weg führt am Fluss entlang und immer wieder müssen wir den Bach queren. Schließlich gelangen wir zu den heißen Schwefelquellen von Chukrimo. Kurz danach erreichen wir unser Zeltlager auf ca. 4300 m.

î 1000 m ì 600 m ò ca. 4300m ñ 5270 m ¹ ca. 6 Std.

Bauersfrau mit ihren Ziegen
Bauersfrau mit ihren Ziegen
die Ziegenställe
die Ziegenställe
Aufstieg zum Kongmaru-La
Aufstieg zum Kongmaru-La
auf den Kongmaru-La (5270 m)
auf den Kongmaru-La (5270 m)
Blick auf Dzo Jongo (6217 m)
Blick auf Dzo Jongo (6217 m)
Kang Yatze (6400 m)
Kang Yatze (6400 m)
Abstieg kurz nach dem Pass
Abstieg kurz nach dem Pass
weiter nach unten zum Quellbereich des Martselang
weiter nach unten zum Quellbereich des Martselang
das Tal wird immer enger
das Tal wird immer enger
steiler Abstieg in die Schlucht
steiler Abstieg in die Schlucht
in der Schlucht
in der Schlucht
in der Nähe der Schwefelquellen von Chukrimo
in der Nähe der Schwefelquellen von Chukrimo