Markha-Trek mit Stok Kangri Basecamp vom 11. bis 30. Juli 2010

Ein 11-tägiges Trekking führt uns durch das Markha Tal. Herrliche Wanderwege führen uns durch die kargen Hochgebirgslandschaften Ladakhs. Unterwegs durchwandern wir fruchtbare Oasen, wo wir auch übernachten werden, bis wir schließlich das Stok Kangri Basecamp erreichen. Auch der Besuch der wichtigsten buddhistischen Klöster im Indus-Tal sind im Programm.

Blick ins Indus-Tal vom Stok-Kangri Basecamp

1. und 2. Tag: Flug nach Leh, erste Eindrücke

Es steht uns ein lange Anreise nach Ladakh bevor. Von Deutschland aus fliegen wir über Wien nach Delhi. Die Ankunft erfolgt kurz nach Mitternacht des folgenden Tages. Nachdem wir das Gepäck abgeholt haben erwartet uns der örtliche Agent für den Transfer. Aus dem Terminal heraus erwartet uns eine heisse, schwüle Luft die uns gleich zum Schwitzen bringt. Mit einem Bus fahren wir vom internationalen Terminal zum nationalen Terminal das etwa eine halbe Stunde enfernt liegt. Nun heißt es warten bis der Flug nach Leh geht. Alle Flüge dorthin starten frühmorgens, da das Wetter in Leh meistens in der Früh gut ist. Unser Flug geht kurz vor 6 Uhr. Der kurze gut einstündige Flug ist überwältigend. Nachdem wir die eisbedeckten Gletscher und Berge überflogen haben erfolgt der abenteuerliche Anflug auf Leh durch die Berge. Dies ist schon ein eindrucksvolles Erlebnis und bleibt unvergesslich. Der Luftdruck wird im Anflug auf die Höhe des Flughafens 3256 m angeglichen und für viele eine leidvolle Erfahrung. Nach der Landung auf dem Kushok Bakula Rimpochee Airport in Leh erwartet uns die örtliche Agentur die uns zum Hotel bringt. Am heutigen Tag geht man alles sehr langsam an. Jede Bewegung bringt uns gleich zum Schnaufen. Am Nachmittag unternehmen wir einen kleinen Spaziergang durch Leh und gewinnen die ersten Eindrücke von Ladakh.

die ersten Eindrücke in Leh
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Gebetstrommeln

warten auf Kundschaft
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der Königspalast oberhalb von Leh

Gemüsestände direkt in der Hauptstraße

Abendstimmung vom Hotel mit Blick zum Stok Kangri

3. Tag: Kloster Spituk und Phiyang, Königspalast von Leh

Eingang des Kloster Spituk

Nach dem Frühstück fahren wir 13 Kilometer westwärts und besuchen die Klosteranlage Spituk. Das Kloster liegt imposant auf einen Bergkegel von wo man einen schönen Ausblick auf das Indus-Tal hat. Die Anlage ist leider von drei Seiten mit weitläufigen Armeeanlagen eingekreist und man sieht die allgegenwärtige Präsenz der Armee. In Sichtweite vom Kloster liegt der Flughafen von Leh. Das Zentralkloster des Gelbmützenordens ist reich geschmückt mit Wandmalereien und Figuren. Besonders hervorzuheben ist das Motiv der heiligen 4 Freunde. Nachdem wir das Kloster erkundet haben fahren wir das karge Indus-Tal hinunter. Nach einer halben Stunde zweigt eine kleine Straße in ein fruchtbares Seitental ab. Nach der endlos erscheinenden Wüste der Hochgebirges erreichen wir auf einem Hügel das Kloster Phiyang. Sie liegt inmitten einer grünen Oase auf einem Hügel und bietet einen imposanten Rundblick. Vom Parkplatz steigen wir die Treppen zum Klosterhof hinauf und besichtigen die Gebets- und Versammlungshallen. Am Nachmittag fahren wir zur Burgruine hinauf die oberhalb von Leh liegt. Von einem Felssporn, wo viele Gebetsfahnen im Wind flattern, haben wir einen tolle Aussicht auf die Ruine, die Stadt Leh und den Seitentälern bis zum Stok Kangri. Abwärts besuchen wir noch den Lhakhang Marpo Tempel mit dem überlebensgroßen sitzenden Buddha bevor wir den Leh-Palast erreichen. Wir besichtigen den riesigen Königspalast der etwa aus dem 1600 Jahrhundert stammt. Der neunstöckige Palast mit seinen 100 Zimmern und den tollen hölzernen Balkonen wird heute wieder restauriert und soll später ein Museum werden. Nach der langen Besichtigungstour steigen wir über Serpentinen nach Leh hinunter und können einen Kaffee trinken und die Atmosphäre geniesen oder ins Hotel zurückgehen.

Kloster Spituk mit dem Blick auf das Indus-Tal

Klosteranlage Phiyang
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Buddhismus
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Manistein
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Stromverteiler

die Versammlungshalle
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Aussicht vom Kloster auf die grüne Oase

die Stadt Leh von der Burgruine aus gesehen

Buddha im Lhakhang Marpo Tempel

Färber in der Innenstadt

Flughafen von Leh
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Mönch im Phiyang Kloster
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die Burgruine mit den flatternden Gebetsfahnen

die Innenstadt von Leh
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Blick auf den alten Königspalast

4. Tag: Shey, Thikse und Hemis

Heute besuchen wir die Klöster Shey, Thikse und Hemis. Wir fahren das breite Tal des Indus aufwärts und gelangen zu den Ruinen des alten Palastes von Shey. Diese Anlage liegt direkt an der Hauptstraße nach Thikse. Bevor wir den Palast Shey erkunden der vor etwa 1000 Jahren erbaut wurde, sehen wir uns in einer Felswand ein gemeißeltes Flachrelief an. Diese Relief stammt aus dem 10 Jahrhundert und gilt eines der ersten buddhistischen Zeugnisse Ladakhs. Danach laufen wir den kurzen Weg hinauf zum Palast. Von hier oben hat man eine grandiose Aussicht auf die grüne Grasfläche des Indus-Tales. Wir sehen uns den Shaky-Thubpa-Tempel an und die unendlich vielen weißen Chörten die es hier gibt. Nach der Erkundung von Shey fahren weiter zum Kloster Thikse. Das Kloster liegt imposant auf einem Hügel in der weitläufigen Ebene des Indus-Tales. Von unten sieht man gestaffelt die Mönchswohnungen und darüber die mächtige Klosteranlage. Wir fahren bis zum Parkplatz kurz vor dem Kloster hinauf und gelangen durch den Eingang zu den verschiedenen Räumen des Klosters. Hier besuchen wir den Versammlungsraum (Tschokhang), Figurenraum (Tsankhang), den Gonkhang und den Maitreya-Tempel. Dort sitzt der zweistöckige hervorragend gearbeitete Buddha der Zukunft auf einer Lotusblüte. Danach steigen wir auf einem Weg hinunter nach Thikse. Durch die Mönchswohnungen hindurch erreichen wir den Dukhang Karpo und zu einer Chörtenreihe auf denen unterhalb Figuren zu sehen sind. Unten angelangt werden wir in einem Restaurant zu Mittagessen. Am Nachmittag fahren wir weiter nach Hemis. Hemis ist mit 500 Mönchen das größte und reichste Kloster von Ladakh. Das Kloster liegt in einem Seitental oberhalb von Karu. Wir gelangen in den riesigen Tempelhof wo auch die Maskentänze stattfinden. Hier gelangen wir auch zu den verschiedenen Räume die wir besichtigen. Auf der Rückfahrt besuchen wir noch das Mahabodhi-Zentrum bei Choklamsar. Diese weitläufige Anlage wird über Spenden finanziert und beherbergt eine Schule mit Heim für ladakhische Kinder, eine Blindenschule, ein Altenheim und ein Krankenhaus. Hier sehen wir uns noch verschiedene Einrichtungen an bevor wir endgültig zu unserem Hotel zurückfahren. Ein langer Tag geht zu Ende.

der Shey Palast
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Kloster Thikse

im Versammlungsraum (Tschokhang)

Blick zur Klosteranlage Hemis

der Innenhof vor dem Shakya- Thubpa-Tempel

tolle Malereien am Eingangstor

Buddha der Zukunft
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im Tempelhof in Hemis

die Hauptstraße nach Thikse
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im Klosterhof

unterhalb des Dukhang Karpo mit den Chörten

Rückfahrt nach Leh

5. Tag: Fahrt Leh – Chilling (3150 m)

Am heutigen Tag geht es zum Ausgangspunkt unseres Trekkings. Von Leh fahren wir die bereits bekannte Strecke nach Westen also den Indus flussabwärts. Durch die karge wüstenartige Landschaft erreichen wir kurz vor Nimmu den Zusammenfluss des Indus mit dem Zanskar. Dort machen wir eine kurze Rast und schauen auf das dunkle Wasser des Indus der in den hellen Zanskar-Fluss mündet. Dorthin gelangen wir auf einer gut asphaltierten Straße. Hier verlassen wir die Straße und fahren in das Tal des Zanskars ein. Über eine Schotterpiste entlang des Zanskar Flusses sehen wir immer wieder grüne Oasen in dieser kargen Landschaft. Am Mittag erreichen wir schließlich den Ausgangspunkt des Trekkings den kleinen Ort Chilling auf 3150 m. In der Nähe des Ortes errichten wir unser erstes Zeltlager in dieser atemberaubenden Bergkulisse. Am Nachmittag machen wir noch einen kleinen Spaziergang durch Chilling und besuchen eine ladakhische Familie. Der Ort ist bekannt durch seine sehr guten Gold- und Kupferarbeiten. Hier werden die typischen Tee- und Changkrüge hergestellt. Nach dem Rundgang nehmen wir unser erstes Abendessen ein. Unser nepalesischer Koch mit seiner Küchenmannschaft werden wir noch zu schätzen wissen.

unterwegs nach Chilling

Zusammenfluss des Indus mit dem Zanskar

im Ort Chilling

Zanskar-Fluss mit den kleinen grünen Oasen

Gold- und Kupferschmied in seiner Werkstatt

Rafting auf dem Zanskar
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Felder in der kargen Landschaft in Chilling

6. Tag: Chilling (3150 m) – Kaya – Skiu (ca. 3400 m)

am Zanskar Fluss, hinten die Oase Chilling

Heute beginnt unser erster Trekkingtag. Von Chilling wandern wir auf einer Straße, immer am Zanskar Fluss entlang, taleinwärts bis wir zur einer kleinen Seilbahn kommen. Unser erstes Abenteuer beginnt. Mittels der Seilbahn müssen wir den tosenden Zanskar überqueren. Vielleicht einer der letzten Flussüberquerungen mit einer Seilbahn, da nebendran schon an einer Brücke gearbeitet wird. Die Fundamente stehen schon. Je nach Andrang kann die Prozedur ca. 2 Stunden oder auch länger gehen. Das ganze Gepäck, wie Zelte, Lebensmittel und was man sonst noch dabei hat, muß auf die andere Seite geschafft werden. Der Korb bietet Platz für 2 Personen und mit etwas Gepäck wird es schon ein wenig eng. Aber der Trip ist wirklich abenteuerlich. Auf der anderen Seite erwartet uns die Begleitmannschaft mit den Tragtieren. Von da an steigen wir das Markha Tal taleinwärts. Wir kommen am Dorf Kaya vorbei bis wir schließlich das Dorf Skiu auf 3400 m erreichen. Auf einer Wiese, direkt am Markha Fluss gelegen, errichten wir unser Zeltlager. Am Abend kann man noch das Kloster von Skiu besuchen das sehenswert ist.
î 200 m ì 450 m ò 3150 m ñ 3400 m ¹ 3 -4 Std.

die Seilbahn über den Zanskar Fluss

Blick in das Markha-Tal

weiter Richtung Skiu

eingerichtete Baustelle für die neue Brücke

Begegnungen am Rande

Ziegelherstellung kurz vor dem Zeltlager

abenteuerliche Seilbahnfahrt
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Chörten im Dorf Kaya

unser Zeltlager am Markha Fluss

7. Tag: Skiu – Chaluk – Markha (ca. 3700 m)

Die Trekkingetappe wird heute deutlich länger. Wir steigen taleinwärts am immer breiter werdenden Markha Fluss. Der Weg geht im leichten auf und ab, stets mit Blick auf den Fluss, immer wieder durch schattige Buschvegetation in Richtung Chaluk. Unterwegs wechseln wir mittels einer Brücke die Flussseite um später nochmals die Seite zu wechseln. Wir genießen immer wieder die schönen Ausblicke auf das Markha Tal mit seinen grünen Oasen. Am späten Mittag erreichen wir das winzige Dorf Chaluk. Kurz vor dem Dorf Markha müssen wir die Schuhe ausziehen um auf die andere Seite des Flusses zu gelangen. Das knapp knietiefe eiskalte Wasser ist erfrischend auf der heutigen heißen Etappe und bringt eine gewisse Abkühlung. Nach dem wir die Seite gewechselt haben erreichen wir die ersten Häuser von Markha. Mit ca. 30 Häusern, einer kleinen Schule und einer Gompa ist Markha das größte Dorf im Tal. Am Ende des Dorfes errichten wir auf einer Wiese auf ca. 3700 m unser Zeltlager. Am Abend können wir noch das mit Fresken ausgeschmückte Kloster besuchen. In dieser herrlichen Umgebung können wir die Abendstimmung und den Sonnenuntergang richtig genießen.
î 250 m ì 580 m ò 3400m ñ 3700 m ¹ 6 -7 Std.

der Blick zurück ins Markha Tal

kurz nach Skiu

Manimauern, Tschörten und Gebetsfahnen begleiten uns

das Kloster von Markha

die erste Flussüberquerung

immer wieder tolle Ausblicke
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in der Gompa mit den goldenen Statuen

aufwärts an grünen Oasen vorbei

die Flussüberquerung kurz vor Markha

Abendstimmung am Kloster

8. Tag: Markha (3700 m) – Hankar (4000 m) – Tchatchutse (4200 m)

kurz nach Markha

Nach Markha wandern wir weiter talaufwärts. Am Anfang geht es meist noch durch die dicht mit Tamrisken-Buschwerk bewachsene Tallandschaft. Bei einer Flussbiegung müssen wir den Markha abermals wieder überqueren. Unsere Führer suchen einen Weg durch das reisende Knie bis Hüft hohe Wasser. Die Strömung ist unwahrscheinlich hoch und wir müssen uns ganz schön dagegen stemmen. Immer wieder haben wir auf den Weg nach Hankar (4000 m) wunderschöne Ausblicke in das Tal. und im Hintergrund taucht einer der schneebedeckten Gipfel des Kang Yatze auf. Nach Hankar verlassen wir das breite Markha-Tal das wir rechts liegen lassen. Von hier steigen wir links durch ein enges Seitental in Richtung Tatchuntse auf. Unser Zeltlager bauen wir auf den Weiden von Tchatchutse auf ca. 4200 m auf. Am späten Nachmittag können wir noch die nähere Umgebung erkunden.
î 200 m ì 700 m ò 3700m ñ 4200 m ¹ ca. 6 Std.

weitere Flussüberquerung
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Mülltrennung in Ladakh
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buddhistische Zeichen am Wegesrand

Manisteine treffen wir überall
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in Hankar mit den Gipfeln des Kang Yatze

kurz vor unserem Ziel Tatchuntse

Blick auf das wunderschöne Markha- Tal

ladakhische Familie unterwegs in Richtung Markha

die Zeltlager auf den Weiden von Tatchuntse

9. Tag: Tchatchutse (4200 m) – Nimaling (4800 m)

Heute ist es eine relativ kurze Etappe. Anfangs überqueren wir einen Bach und steigen stetig ansteigend in ein Tal ein, während der Fluss weit links von uns in einer Schlucht verschwindet. Zuletzt geht es über Serpentinen zu einem schönen Aussichtspunkt von wo wir einen schönen Blick auf bizarr erodierte Felsen und auf das zurückliegende Markha-Tal haben. Nach einer kurzen Rast wandern wir weiter bergauf. Immer wieder treffen wir auf lange Manimauern, die wir immer links umgehen. Schließlich erreichen wir einen kleinen See mit einem schönen Blick auf den Kang Yatze. Hier machen wir auch Mittag. Nach dem Mittagessen wandern wir leicht ansteigend in Richtung Nimaling. Vom weiten sieht man die Weiden von Nimaling (ca. 4800 m) und das gesamte Hochtal mit dem Kongmaru-La (5270 m) den wir am nächsten Tag überschreiten. Kurz vor dem Ziel steigen wir bergab und gelangen zu einem wunderschönen gelegenen Zeltplatz. Am Nachmittag kann man die umliegende Gegend erkunden oder man steigt ein paar Höhenmeter in Richtung Kang Yatze auf und geniest die herrliche Landschaft.
î 100 m ì 700 m ò 4200m ñ 4800 m ¹ ca. 4 Std.

Aufstieg von Tchatchutse zum Aussichtspunkt

Blumen am Wegesrand
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leicht ansteigend in das Hochtal Nimaling

die bizarr erodierte Felsen vom Aussichtspunkt

unsere Tragtiere

Blick vom See zum Kang Yatze
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Zeltlager in Nimaling, im Hintergrund der Kongmaru-La

10. Tag: Nimaling (4700 m) – Kongmaru-La (5270 m) – Chukrimo (ca. 4300 m)

die kleine Steinhütten der Bauern

Der heutige Tag bringt uns zum höchsten Pass des Trekkings. Von Nimaling führt uns der Weg an kleinen Steinhütten vorbei. Die Bauern leben über den Sommer mit ihren Ziegen hier oben. Ein sehr einfaches und hartes Leben im Hochtal von Nimaling. Langsam steigen wir immer höher. Zuletzt geht es über Serpentinen steil hinauf zum Kongmaru-La (5270 m). Nach gut 2 Stunden erreichen wir den tollen Aussichtsplatz mit den wehenden Gebetsfahnen. Wir geniesen den Ausblick auf den Kang Yatze und den umliegenden Bergen. Nach der Rast steigen wir über Geröll steil hinunter zum Quellbereich des Martselang. Weiter unten laufen durch grüne Gräser weiter bergab bis sich das Tal verengt. Bis dorthin haben wir immer einen schönen Rückblick auf den Kangmaru-La. Weiter unten verengt sich das Tal in einer Art Schlucht. Der Weg führt am Fluss entlang und immer wieder müssen wir den Bach queren. Schließlich gelangen wir zu den heißen Schwefelquellen von Chukrimo. Kurz danach erreichen wir unser Zeltlager auf ca. 4300 m.
î 1000 m ì 600 m ò ca. 4300m ñ 5270 m ¹ ca. 6 Std.

Bauersfrau mit ihren Ziegen

auf den Kongmaru-La (5270 m)

Abstieg kurz nach dem Pass
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steiler Abstieg in die Schlucht

die Ziegenställe

Blick auf Dzo Jongo (6217 m)

weiter nach unten zum Quellbereich des Martselang

in der Schlucht

Aufstieg zum Kongmaru-La

Kang Yatze (6400 m)

das Tal wird immer enger
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in der Nähe der Schwefelquellen von Chukrimo

Tag 11: Chukrimo – Chogdo – Gyuncho La (4700 m) – Shang Phu (4350 m)

Frühmorgens folgen wir den Martselang-Fluss hinunter nach Chogdo bis wir westlich in ein Seitental einbiegen. Von nun an steigen wir stetig durch das Tal an bis wir den 4700 m hohen Gyuncho-La erreichen. Vom Pass wandern wir in hinab in ein kleines Flusstal bis wir leicht ansteigend auf einen kleinen Pass gelangen. Ab hier steigen wir steil bergab zu unserem Lagerplatz bei Shang Phu auf 4350 m gelegen.

die Packpferde werden gerichtet

am Martselang-Fluss in Richtung Chogdo

das Tal zum Pass Gyuncho-La
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der Weiterweg

Bachüberquerungen
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Zeichen am Wegesrand
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Abstieg nach Shang Phu

Blick zurück nach Chukrimo
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der Blick zurück zum Gyuncho-La 4700 m

unser Lagerplatz bei Shang Phu 4350 m

Tag 12: Shang Phu – Shang La (4980 m) – Matho Phu (4300 m) – Pass (4440 m) – Gangpoche (4400 m)

Bergblick am frühen Morgen

Heute brechen wir frühzeitig auf. Zuerst steigen wir entlang eines Baches, später über Grasmatten bergauf. Das Tal ist lang und wir gewinnen nur langsam an Höhe. Von weitem können wir schon den heutigen Passübergang Shang La (4980 m) sehen, der sehr langsam näher rückt. Kurz vor dem Pass wird es etwas steiler. Am Pass angelangt haben wir eine tolle Aussicht auf die Stok-Gruppe mit all seinen herrlichen Gipfeln. Vom Pass aus wandern wir hinab zur Hochalm Matho Phu (4300 m), wo wir unsrere verdiente Mittagspause abhalten. Die kleine Hochalm ist kärglich und armselig eingerichtet und die Behausung besteht nur aus Steinmauern. Der Weg führt weiter hinab zu einem Bach den wir queren müssen und steigen wieder auf einen namenslosen Pass (4440 m) auf. Hier haben wir einen schönen Rückblick auf die zurückgelegte Strecke und dem Shang La Pass. Von nun an geht es bergab und sehen von weiten unser Tagesziel die Hochalm Gangpoche. Kurz vor dem Ziel müssen wir nochmals einen Bach queren und einen Schuthang hinauf steigen. Die Hochalm auf 4400 m wird im Sommer von Hirten bewohnt. Hier weiden große Schafherden und am Abend können wir beobachten wie die Hirten die Schafe zusammen treiben und in die Gehege bringen. Ein langer Tag geht zu Ende.
î 900 m ì 800 m ò ca. 4300 m ñ 4980 m ¹ ca. 6 – 7Std.

Rückblick zur Hochalm Shang Phu
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kurz vor dem Pass

die armselige Hochalm Matho Phu
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die Gangpoche Hochalm

Aufstieg in Richtung Shang La
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der Pass Shang La

Bachüberquerung vor dem namenslosen Pass

die letze Querung

weite Täler, im Hintergrund der Shang La 4980 m

Edelweiß

Rückblick auf die Hochalm Matho Phu und dem Pass Shang La

an der Hochalm Gangpoche mit den Schafherden

Tag 13: Gangpoche – Matho La (4950 m) – Bachquerung (ca. 4400 m) – Stok Kangri Basecamp (5000 m)

Der längste Trekkingtag erwartet uns heute. Von Gangpoche wandern wir über einen Rücken leicht bergauf. Anschließend erreichen wir absteigend einen Bach den wir queren müssen und gelangen in einen Talkessel. Wir folgen den Weg über Grasmatten und Geröllhängen bis der 4950 m hohe Matho La erreicht ist. Vom Pass aus steigen wir auf eine kleine Anhöhe, von wo wir einen herrlichen Blick auf den Stok Kangri und den umliegenden Gipfeln haben. Vom Pass steigen wir den Pfad hinunter der in Richtung Mankarmo Camp führt. Am tiefsten Punkt erreichen wir einen Bach auf ca. 4400 m den wir queren müssen und wo unsere Mittagspause ist. Von dort aus steigen wir an einem Hang bergauf der uns zum Hauptweg des Stok Kangri Basecampes führt. Hier haben wir auch einen schönen Blick ins Tal von Stok wo die Hauptroute hinauf führt. Nun beginnt der lange Aufstieg im Haupttal zum Stok Kangri Basecamp. Zuerst müssen wir nochmals einen Bach queren der vom Basecamp herunterführt bevor es auf der rechten Seite mühevoll nach oben geht. Nach einem sehr langen Tag erreichen wir am Abend müde das Stok Kangri Basecamp auf 5000 m Höhe.
î 700 m ì 1200 m ò ca. 4400 m ñ 5000 m ¹ ca. 8-9 Std.

Hauptkette der Stok-Gruppe

Abstieg zum Bach nach der Hochalm Gangpoche

der Pass ist nicht mehr weit
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Abstieg in Richtung Markamo Camp
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am Hang querend ins Tal des Stok Kangri Basecamp

über Grasmatten in Richtung Matho La

vom Pass der Blick zum Gipfel des Stok Kangri

unsere Packpferde
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der Bach mit dem weiteren Aufstiegsweg

Rückblick
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kurzer Aufstieg vom Pass zur einer kleinen Anhöhe

Blick ins Haupttal, Hauptroute von Stok

Wildziegen in den Felswänden

Tag 14: Ruhetag im Basecamp

Stok Kangri Basecamp

Nach dem sehr anstrengenden Vortag haben wir heute eine wohlverdienten Ruhetag verdient. Am heutigen Tag auf den Stok Kangri zu steigen wäre sinnlos, da wir völlig ausgepumpt waren. Die nähere Umgebung ladet zu kleinen Spaziergängen ein oder man steigt in Richtung Sattel ca. 5100 m auf, wo man einen herrlichen Blick ins Industal werfen kann und den Weiterweg zum Stok Kangri einsehen kann. Man bewegt sich und schläft schließlich immer über 5000 m ! Am Zeltplatz kann man auch Murmeltiere beobachten, die in den Steinen ihre Behausungen haben. Die den Stok Kangri im Blick haben gehen am heutigen Tag eventuell bis zum Gletscher auf ca. 5300 m und wieder zurück.

viele Zelte und Gruppen im Basecamp

Blick ins Indus-Tal

Murmeltiere
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und zum Basislager vom Aussichtspunkt am Sattel

Aufstiegsweg zum Sattel (ca. 5100 m) in Richtung Stok Kangri

Stok Kangri mit dem Weiterweg zum Gletscher

Tag 15: Besteigung des Hausberges (ca. 5300 m) des Basecampes

Wir unternehmen am heutigen Tag eine Besteigung des Hausberges vom Stok Kangri Basecamp. Die Bergsteiger die den Stok Kangri besteigen sind bereits am sehr frühen Morgen losgegangen. Dagegen können wir gemütlich ausschlafen und frühstücken. Wir wandern den gleichen Weg in Richtung Sattel auf ca. 5100 m. Von dort steigen wir den von Norden kommenden Grat solange bergauf bis wir den höchsten Punkt auf ca. 5300 m errreichen. Dort haben wir einen herrlichen Rundumblick auf die Stok Gruppe. Auch die ganze Ostflanke können wir einsehen, in der die Route auf den Stok Kangri führt. Diejenigen die den Stok Kangri nicht besteigen ist dieser Hausberg am diesem Tage ein Muß ! Wir haben es jedenfalls genossen wegen der herrlichen Aussicht. Dannach führt der gleiche Weg zurück ins Basecamp.
î 300 m ì 300 m ò ca. 5000 m ñ ca. 5300 m ¹ ca. 4 Std.

Am Sattel mit dem weiteren Aufstiegsweg

Blick zurück zum Sattel

Blick hinunter zum Basecamp

Ostflanke des Stok Kangri

die vergletscherte Stok-Gruppe

Am Gipfel des Hausberges

vom Gipfel in Richtung Süden

Tag 16: Basecamp Stok Kangri 5000 m – Stok 3600 m

Gebetsfahnen

Heute steigen wir nach Stok ab und beenden unser Trekking. Zuerst steigen wir denselben Weg ab bis wir zum Mercamo-Camp 4430 m gelangen. Von hier wandern wir durch einen große Schlucht weiter bergab. Links und rechts sind fantastische erodierte Felsflanken zu sehen und erreichen schließlich einen kleinen Pass auf ca. 4200 m. Danach erreichen wir ein kleines Teezelt mit Gebetsfahnen geschmückt und erreichen nach einen kleinen Aufstieg das Ende der Schlucht und sehen bereits vom weiten das grüne Tal von Stok. In Stok besuchen wir noch den Stok-Palast. Er wurde 1825 erbaut und dient heute als Museum. Nach dem Besuch fahren wir ins Hotel nach Leh zurück, wo wir eine wohl verdiente Dusche nehmen können.

Abstieg vom Basecamp
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in der Schlucht mit den bizarren Felsformationen

das kleine Teezelt unterwegs

Ortseingang von Stok

Holzbalkone des Stok-Palastes

das weite Tal in Richtung Mercamo- Camp

im Hintergrund der kleine Pass
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nochmals bergauf

Stok-Palast

weisse Stupas

Mercamo-Camp 4430 m
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Pause am Pass
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der weite Blick nach Stok hinaus

Malerarbeiten in luftiger Höhe

am Ortsausgang mit Blick zum Palast

Tag 17: Freier Tag in Leh

Blick auf die Stok Kangri Gruppe

Der letzte Tag in Leh. Heute haben wir die letzte Möglichkeit Einkäufe zu tätigen oder in aller Gemütlichkeit die Straßen von Leh zu durchstreifen. Wir besuchen noch die Shanti-Stupa die auf einem Hügel oberhalb von Leh liegt. Über 500 Stufen geht es hinauf. Von hier haben wir eine beindruckende Aussicht über Leh und dem Indus-Tal. Danach steigen wir gemütlich die Stufen hinunter und gehen zur Stupa im alten Leh. Am Nachmittag setzen wir uns in ein Kaffeehaus und lassen den Tag ausklingen.

Shanti-Stupa

und ins Indus-Tal

Klosterdach

Stupas und budistische Bilder

Blick auf Leh

Stupa im alten Leh

Tag 18 und 19: Flug nach Dehli und Stadtrundfahrt

Frühmorgens fliegen wir von Leh nach Dehli. Bei schönem Wetter können wir die grandiose Bergwelt von Ladakh nochmals geniesen. Angekommen in Dehli erwartet uns eine heis schwüle Luft. Nach dem Empfang des Gepäckes werden wir in unser Hotel gebracht und können uns am Nachmittag ausruhen oder auch einen Stadtbummel unternehmen. Am nächsten Tag machen wir eine Stadtrundfahrt mit Besichtigungen. Zuerst fahren zum Sieges- und Wachturm Qutb Minar. Seit 1993 ist es Weltkulturerbe der Unesco und zählt zu den höchsten Turmbauten der islamischen Welt. Danach geht es weiter zum Lotustempel. Es ist bislang das jüngste der weltweit sieben Häuser der Andacht der Bahai-Religion . Etwa 3 Millionen Menschen besuchen den Lotustempel im Jahr. Von hier aus besuchen wir den Humayun-Mausoleum im Stadtviertel Nizzamuddin. Dort befindet sich der Grabbau von Nasiruddin Muhammad Humayun, dem nach Babur zweiten Herrscher des Großmogulreiches von Indien. Jetzt geht es weiter zum India-Gate. Der Triumphbogen ist 42 m hoch und erinnert an die Soldaten aus Britisch-Indien die im 1. Weltkrieg für das Britsche Empire ihr Leben ließen. Zuletzt besuchen wir die Gedenkstätte von Mahadma Gandhi. Spät am Abend werden wir dann zum Flughafen gebracht, wo unser Flug kurz nach Mitternacht in Richtung Heimat startet.

Sieges- und Wachturm Qutb Minar

Säulen im Qutb Minar Komplex
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Straßenbauarbeiten in Dehli

Alltag in Dehli

Transportfahrzeug

Steinmetzarbeiten an einem Balkon des Qutb Minar

Humayun Mausoleum

Eisverkäufer am India-Gate

Warten auf Kundschaft

Lotus-Tempel
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Nebengebäude

India-Gate

Gedenkstätte von Mahadma Gandhi