Lemuren, Vanille, Pfeffer und Nosy Bé

///Lemuren, Vanille, Pfeffer und Nosy Bé
Lemuren, Vanille, Pfeffer und Nosy Bé2018-01-17T20:27:13+00:00

Rundreise durch den Osten und Norden Madagaskars und einer kleinen Wanderung auf La Réunion vom 8. Mai bis 27. Mai 2016

eine Tour durch das Herz Madagaskars. Viele erlebnisreiche Tage mit den einheimischen Tieren, besonders mit den Lemuren die man hautnah begegnet und berühren kann, den stets freundlichen Madagassen die wir unterwegs angetroffen haben und den grandiosen und vielseitigen Landschaften der Insel Madagaskars.
Eine Reise die unvergesslich bleibt, eine bezaubernde zugleich. Eine Rückkehr ist unumgänglich. Ich hoffe jetzt mit meinen nächsten Bildern einen Eindruck zu vermitteln das auch Ihnen eine Reise nach Madagaskar schmackhaft macht. Fahren Sie dorthin, Sie werden beeindruckt sein.

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Schwarzweiser Vari

Tag 1 und 2: Anreise nach Antananarivo

Hauptstraße zwischen Flughafen Ivato und Antananarivo

Lange Anreise über Paris und La Reunion nach Madagaskar. Am Mittag erreichen wir Antananarivo, dass auch einfach abgekürzt Tana genannt wird. Tana ist die Hauptstadt Madagaskars und beherbergt heutzutage bis zu 3 Millionen Einwohner. Die Stadt liegt im zentralen Bergland, liegt bis zu 1435 m über dem Meeresspiegel und ist der administrative Mittelpunkt Madagaskars. Die Fahrt vom Flughafen Ivato zu unseren schönen Hotel Gregoire dauert etwa 2 Stunden, je nach Verkehrslage. Der Straßenverkehr in Tana bietet nur eins, völliges Chaos. Schritt- und Meterweise geht es über die überfüllten Straßen in Richtung Hotel. Aber allem Trotz passiert sehr wenig in Tana.

Felder zwischen Ivato und Tana

der See Anosy mit dem Denkmal Monument aux Morts

Blick in Richtung Antananarivo

Gemüse- und Obstverkauf in Tana

auch wir werden begutachtet

viele kleine Häuser in der Hauptstadt

Tag 3: Antananarivo – Chamäleon- und Reptilienpark – Antsampanana – See Rasoabe – Kanal von Pangalane – Reservat Akanin’ny Nofy

Frühzeitig fahren wir von Antananarivo in Richtung Osten. Der frühe Start bietet den Vorteil das wir sehr zügig aus Tana kommen, da wir eine lange Fahrt nach Akanin’ni Nofy haben. Die 250 km lange und sehr kurvenreiche Strecke führt über das Hochland hinunter in den immergrünen Regenwald und dauert den ganzen Tag. Die Fahrt ist landschaftlich wunderschön und wir halten immer wieder an, um die kunstvoll angelegten Reisterrassen zu fotografieren. Unterwegs besuchen wir in Marozevo das private Chamäleon- und Reptilienpark Peyrieras. Später halten wir noch kurz in Antsampanana, wo wir einen typischen Markt besuchen. Entlang der Straße können wir die einheimischen Obst- und Gemüsearten sehen, die dort verkauft werden. Auch die Ursprünglichkeit und das Leben in den Dörfern ist ein Erlebnis. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wir über eine 7 km lange Offroad-Strecke das Hüttendorf Manambato. Von dort aus fahren wir mit einem Boot über 2 Seen und den Kanal des Pangalanes in das Reservat Akanin’ny Novy. Die Bootsfahrt dauert nochmals etwa 1 Stunde und wir erreichen schließlich die herrlich gelegene Palmarium Beach Lodge am See Ampitabe.

Reisfelder im Hochland
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Chamäleon
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Blattschwanzgecko

Tomaten-Frosch

Chamäleon
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Begegnungen unterwegs

Litschis

Straße in Antsampanana

unser Reiseleiter beim Kauf von Bananen

Blattschwanzgecko
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kleiner Blattschwanzgecko

Kugelkäfer mit Tausendfüßler

Chamäleon
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Fahrradhändler

Jackfrüchte

schöne Straßenszenen

Chamäleon
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Blattschwanzgecko – Uroplatus fimbriatus

Tenrek

Chamäleon

große Flüsse durchqueren Madagaskar

Obststand in Antsampanana

Warentransport in Madagaskar

Bananen ohne Ende

Tag 4: Reservat Akanin’ny Nofy

Das Reservat Akanin´ny Novy oder auch Palmarium befindet sich 90 km südlich von Toamasina. Es ist im Privatbesitz und hat eine Fläche von 0,5 km². Akanin’ny Nofy bedeutet übersetzt übrigens soviel wie das „Nest der Träume“. Morgens wandern wir von der Palmarium Beach Lodge am See Ampitabe entlang und können mit etwas Glück kleine Frösche, harmlose Schlangen, Eidechsen und Geckos sehen. Für Pflanzenfreunde gibt es große Bestände von fleischfressenden Kannenpflanzen zu bestaunen. Nach etwa 1,5 Stunden erreichen wir das Gebiet in denen die vielen und teilweise sehr zahmen Lemuren leben. Hier können wir Indris, schwarz-weiße Varis, Kronen- und Mohrenmakis aus nächster Nähe sehen und fotografieren. Ein tolles Erlebnis ! Ein kleines Mittagessen gibt es in der Palmarium Lodge. Am Nachmittag fahren wir von dort aus mit dem Boot zurück zu unserer Lodge und haben Zeit zu Baden oder am Strand auszuspannen. Am späten Abend fahren mit dem Boot zu einer Halbinsel, um das Fingertier oder Aye-Aye zu sehen. Das Fingertier ist ein Allesfresser und die Nahrung besteht hauptsächlich aus Insekten, Früchten, Nüssen, Nektar und Pilzen. Auf der Insel werden die Aye-Aye´s mit Kokosnüssen angelockt. Es dauert nicht lange bis sie mit den Schneidezähnen ein 3 bis 4 cm großen Loch durch die Schale genagt haben. Mit schnellen Bewegungen holen sie dann mit dem dritten Finger erst die Kokosmilch, dann das Fruchtfleisch heraus. Nach der abenteuerlichen Nachtexkursion fahren wir wieder zurück zur Lodge.

Begrüßungsschild der Palmarium Beach Lodge

Holzstangen mit Tierschädeln

mit Ausblick auf den See

fleischfressende

Eidechse

ein tolles Erlebnis

Schwarzweißer Vari

Mohrenmaki-Weibchen
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Entspannung pur

Wanderung am See entlang
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Libelle am Wegesrand

Pflanzenvielfalt

Kannenpflanzen

kurios aussehender Pilz

hautnah

Fettschwanzmaki

die Strandhütten der Bungalows der Palmarium Beach Lodge

das Fingertier auf der Halbinsel

Fischer auf dem See Ampitabe
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schöne Wege im Hinterland

der Baum der Reisenden

Boophis-Baumfrosch

Indri

Coquerel-Sifaka

in Nahansicht

der Sandstrand am Ampitabe-See
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auch Aye-Aye genannt

Tag 5: Akanin’ny Nofy – Andasibé – Vakona Forest Lodge

Annlegestelle der Palmarium Beach Lodge

Morgens fahren wir mit dem Boot über den Pangalanes Kanal, den wir jetzt am schönen Vormittag erleben, zurück nach Manambato. Mit seinen 600 km schlängelt sich der Süswasserkanal entlang der Ostküste Madagaskars. Er beginnt in Tamatave aus und verläuft parallel zum Indischen Ozean. In der Zeit des Kolonialismus sind künstliche Verbindungen zwischen den Seen geschaffen worden. Der Kanal wurde gebaut um den Warentransport entlang der Ostküste, wegen des stürmisches Wetters an der Küste, zu gewährleisten. Zwischen der Küste und dem Kanal liegen teilweise nur 100 m. Von Manambato fahren wir die bekannte Strecke in Richtung Antananarivo. Im kleinen Städtchen Antsampanana halten wir wieder und essen auch zu Mittag. Nach ungefähr der halben Strecke nach Tana erreichen wir die wunderschön gelegene Vakona Forest Lodge inmitten eines Tropenwalds. Am Abend, wenn es dunkel geworden ist, machen wir von der Lodge noch eine kleine Exkursion. Mit etwas Glück und den guten Augen der Madagassen haben wir auch einen kleinen Mausmaki gesehen. Es ist die kleinste Lemurenart und wird nur ca. 13 cm groß.

Luftwurzler

Fischer mit seinen Reusen
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nette Begegnungen

Tropenregen

kleines Chamäleon

Waschtag

tropische Ufervegetation
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Ausfahrt in den See Rasoabe

in Antsampanana

Kurzhornchamäleon

Bootsfahrt durch den Kanal

Anladung am Strand von Manambato

der Baum der Reisenden

Vakona Forest Lodge

Zwerg-Mausmaki

Tag 6: Lemureninsel – Reservat Vakona – Naturreservat Périnet-Analamazaotra – Antananarivo

das private Reservat Vakona – Lemureninsel

Heute besuchen wir zuerst das private Reservat Vakona. Das Reservat ist von der Lodge bequem zu Fuß erreichbar und ist eine Insel. Bereits am Eingang sehen wir die Lemuren aus dem Wald kommen. Auf der Insel gibt es 3 verschiedene Lemurenarten, Varis, Fettschwanzmakis und Sifakas die den Wald unsicher machen. Aber bevor wir auf die Lemureninsel gelangen müssen wir mit dem Boot übersetzen. Natürlich wissen die Lemuren das es auch Bananen gibt und daher erwarten sie uns schon sehnsüchtig. Sie haben sich so an die Touristen gewöhnt, dass sie auf Schultern oder Köpfe springen um die Leckereien zu erwischen. Jedenfalls ist der hautnahe Kontakt mit den süßen und anhänglichen Lemuren ein unvergessliches Erlebnis ! Wir könnten stundenlang das witzige und bunte Treiben ansehen, aber irgendwann ist halt mal Schluss. Nach dem einzigartigen Erlebnis besuchen wir das Naturreservat Périnet-Analamazaotra. Das Reservat ist ca. 810 ha groß und ist voller Orchideen, Lemuren und seltenen Schmetterlingen. Den Indri, der größte aller Lemuren, kann man noch in seiner natürlichen Umgebung beobachten. Vom Parkeingang und mit einem einheimischen Führer machen wir eine 2-stündige Wanderung durch das Reservat um die Pflanzen- und Tierwelt zu fotografieren. und zu beobachten. Nach der Wanderung gibt es in der Nähe des Reservates ein Mittagessen. Danach fahren wir auf der bekannten Strecke nach Tana, wo wir am späten Abend in unseren Hotel eintreffen.

die kurze Bootsfahrt auf die Insel

oder hängend

hautnahe Begegnungen

da schauen wir mal

brüllender Vari

auch in weiß
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Indri in den Baumkronen

Termitenbau

die Varis warten schon

die Kleinen sind auch schon da

endlich hab ich die Banane

was ist da los

der Bahnhof von Périnet

Blattschwanzgecko an einem Stamm – wer sieht ihn ?

Sifakas

Blick über das Reservat Périnet

einfach nett

gibt´s endlich Bananen

Vari und Sifaka

ideale Sitzposition

Pflanzenvielfalt im Reservat Perinét

Tropenwald
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in freier Wildbahn

weite Flusslandschaften auf der Fahrt nach Tana

Tag 7: Antananarivo – Antsiranana (Diego Suarez) – Strand von Ramena

in Antsiranana (Diego Suarez)

Früh am Morgen fliegen wir von Tana in den äußersten Norden von Madagaskar, nach Antsiranana. Man nannte die Stadt auch früher Diego Suarez und wurde nach dem portugiesischen Entdecker Diego Suarez benannt, der hier 1543 landete. Die Stadt liegt wunderschön an einer traumhaften Bucht und wurde vor 300 Jahren von Piraten entdeckt. In der Umgangssprache wird heute immer noch die Stadt „Diego“ genannt. Nach dem Einchecken im Hotel fahren wir zum Strand von Ramena. Der wunderschöne Sandstrand lädt zum Baden und Relaxen ein. Wir genießen den herrlichen Nachmittag mit den Einheimischen, die das Wochenende auch am Strand verbringen. Vorort können wir auch für wenig Geld eine Ganzkörpermassage von nettem Frauen machen lassen. Ist sehr zu empfehlen. Wir bleiben bis zum Sonnenuntergang bevor es zurück zu unserem Hotel geht.

Blick in die Bucht von Antsiranana

der Sandstrand von Ramena

Wochenende auch für die Kleinen

hier ist es einfach toll

der Zuckerhut Nosy Lonjo

unser Aufenthaltsort am Strand

wir waren die einzigen Touristen

und ein atemberaubender

Baobabs

schatten spendender Baum

und werden bestaunt

Sonnenuntergang

Tag 8: Stadtbesichtigung Diego Suarez – Fahrt zu den 3 Buchten – Wanderung zum Montagne des Francais zum Sonnenuntergang

Diego Suarez

Am Morgen machen wir eine kleine Stadtbesichtigung durch Diego Suarez. Die Stadt gilt als Kleinod des kolonialistischen Baustils. In keinem anderen Ort auf Madagaskar ist diese Architektur so gut erhalten wie hier. Diego Suarez beeindruckt deshalb mit seinen breiten Straßen und prächtigen Kolonialbauten und lässt deutlich die Stärke vergangener Zeiten spüren. Das Sehen wir auch beim verfallenen Hotel de la Marine, das bei einem Taifun zerstört worden ist. Nach der Besichtigung fahren wir zu den 3 Buchten Baie de Sakalava, Baie de Dunes und Baie des Pigeons. Unterwegs besuchen wir einen mächtigen Baobab-Baum. Er beeindruckt durch seinen extrem dicken bauchigen Stamm. An der ersten Bucht Baie de Sakalava sind meist Kitesurfer unterwegs die hier perfekte Bedingungen haben. Nach einem kleinen Trink in einer Strandlodge fahren wir weiter zur Baie de Dunes. Die Bucht hat einen tollen Sandstrand und man könnte dort ewig verweilen. Kurz danach erreichen wir einen grandiosen Aussichtsplatz oberhalb der steilen Klippen. Dort kann man noch alte Kanonen vergangener Zeiten bestaunen. Unten am Meer besuchen wir noch einen Bunker mit riesigen Kanonen die auf hölzernen Wagen montiert sind. Nach ein paar Fahrminuten erreichen wir die Ramena-Bucht wo wir unser spätes Mittagessen einnehmen. Hier können wir nochmals zum Baden gehen. Am späten Nachmittag fahren wir zum Ausgangspunkt unserer kleinen Wanderung zum Montagne des Francais. Nach einem einstündigen Aufstieg erreichen wir ein kleines Kreuz. Hier genießen wir den herrlichen Sonnenuntergang bevor wir wieder mit dem Abstieg beginnen. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erreichen wir unsere Autos und fahren zurück zum Hotel. Ein langer Tag geht zu Ende.

Markthalle

es waren glorreiche Zeiten

Vorsicht Schlange !

Blütenpracht

Eidechse

farbenprächtige Strandtücher

Kanonen vergangener
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riesige Kanonen auf Schlitten

kurz vor dem Ziel

Sonnenuntergang

Kolonialbauten in Diego

Blick vom Hotel auf die Bucht

Baobab-Baum

die Baie de Sakalava

an der Baie de Dunes

Sonnenschutz

Kolonialzeiten
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der Bunker

der Berg Montagne des Francais

traumhafte Stimmung beim Abstieg

Hotel de la Marine

Hafen von Antsiranana

Kaktus

Kitesurfer

Träume werden war !

Blick in die Buchten

Leuchtturm an der Einfahrt zur Bucht von Antsiranana

Wanderung zum Sonnenuntergang

Blick nach unten

der Zuckerhut im Abendlicht

Tag 9: Antsiranana – Nationalpark Montagne d´Ambre – Nature Lodge

Heute besuchen wir den Nationalpark Montagne d´Ambre der 1958 gegründet wurde und der älteste Nationalpark von Madagaskar ist. Der Park liegt 30 km südlich von Antsiranana und wir erreichen ihn über eine kleine Straße. Die Fläche beträgt ca. 18500 Hektar und er befindet sich auf einer Höhe von 1000 m bis 1450 m. Das Bergmassiv ist vulkanischen Ursprungs und hat viele Wasserfälle,  sechs Kraterseen und viele seltene Tiere und Pflanzen. Wir erreichen Ambohitra (Joffreville) in etwa 1 Stunde Fahrzeit. Am Ende der Straße befindet sich der Parkeingang samt Office. Von dort aus wandern wir auf leichten Wegen, durch dichten Regenwald, zum grünen Kratersee Lac Verte. Auf gleichen Weg wandern wir zurück, bis wir zur Abzweigung kommen, der uns zum Wasserfall Cascade Sacrée führt. Nach dem Besuch des Wasserfalls erreichen wir den Picknickplatz. Hier nehmen wir unser Mittagessen ein. Am Nachmittag nehmen wir den Weg Voie des mille arbes ein, der Weg der tausend Bäume. Auf diesem Weg sehen wir stattliche Urwaldbäume die senkrecht in den Himmel emporwachsen. Unterwegs gelangen wir noch zum Wasserfall Antankarana bevor es zum Ausgangspunkt zurück geht. Nach dem Wandertag im Montagne d´Ambre erreichen wir die wunderschöne Nature Lodge. Von der Lodge hat man eine tolle Aussicht auf die Berge und bis zum Meer von Antsiranana. Der Ausklang wird belohnt mit einem herrlichen Sonnenuntergang.

Karte Nationalpark Montagne d´Ambre

Chamäleon
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Blick auf den Regenwald

Spinne

kleine Wasserfälle

auf dem Weg der tausend Bäume

Bungalows der Nature Lodge

Blick zum Bergmassiv d´Ambre

auf leichten Wegen durch den Nationalpark

abwärts zum Kratersee

Urwaldriesen

Blattschwanzgecko

Urwaldpflanzen

das Haupthaus

Vollmond

Pflanzenvielfalt
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Kratersee Lac Verte

Wasserfall Sacrée

Picknickplatz

Verkaufsbude an der Straße

Bananenstaude im Abendlicht 

Sonnenuntergangsstimmung an der Lodge

Tag 10: Nature Lode – Rote Tsingys von Irodo – Ankarana Lodge

Von der Nature Lodge fahren wir zurück bis wir an die Hauptstraße Antsiranana und Ambilobe gelangen. Hier fahren wir ca. 50 km Richtung Süden bis wir schließlich links in Richtung Rote Tsingys abbiegen. Auf einer Offroad Strecke gelangen wir zu den bizarren Felsformationen. Der erste Halt ist an der Kante eines großen Canyons. Von oben blicken wir zu den beeindruckenden Felsformationen hinunter bevor wir hinabsteigen. Die Roten Tsingy bestehen aus Sandstein, Mergel und rotem Laterit. Der Sandstein ist sehr zerbrechlich und man sollte nicht das Innere der Tsingys betreten oder zu stark auf die Spitzen drücken. Es dient auch zum Erhalt der beeindruckenden Roten Tsingys. Nach dem ersten Halt fahren wir weiter zu den zweiten Roten Tsingys. Dazu müssen wir in einen Canyon hinabsteigen und an einem kleinen Flusslauf entlang wandern. Dort können wir wiederum in aller nächster Nähe die weichen und abgerundeten Spitzen bestaunen. Ein unvergessliches Erlebnis. Auf der Rückfahrt halten wir noch am Rand eines riesigen Canyons, um die Felsformationen, aus dem sie entstanden sind zu bewundern. Der tiefe Blick in den Canyon im Abendlicht ist atemberaubend. Nach dem Besuch der Roten Tsingys fahren wir auf der bekannten Offroad Strecke zurück zur Hauptstraße. Von hier sind es nochmals lange 50 km auf teils sehr schlechter Straße bis wir spät am Abend an der Ankarana Lodge ankommen.

Stand an der Hauptstraße mit eingelegten Früchten

Flusslandschaften unterwegs

unsere Allradfahrzeuge
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Blick vom oberen Rand des Canyons

vom Wetter geformte Sandsteinspitzen

ebenfalls wunderschön

Tsingys in Miniatur

die Tsingys im Canyon
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Farbenkontraste

und den Verkäuferinnen
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Warentransport auf Madagaskar

die Offroadstrecke zu den Tsingys
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näher betrachtet
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von der Natur erschaffen
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wie Baumwurzeln

schön geformt

weiterer Canyon mit Roten Tsingys

Blick raus aus den Canyon

Trockenfisch
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oder mit dem Fahrrad

die Roten Tsingys im ersten Canyon

Größenvergleich
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die zweiten Tsingys an einem Flusslauf

von oben gesehen

unzählige Spitzen

vom Wetter geformt
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Draufsicht auf die Tsingys

Tag 11: Nationalpark Ankarana – Grand Tsingy – Petit Tsingy – Fledermausgrotte

Heute wandern wir durch den 1956 gegründeten Ankarana Nationalpark der etwa 182 km² groß ist. Der Park ist berühmt für seine Tsingys. Die messerscharfen Kalksteine bedecken eine riesige Fläche. Sie liegen dicht an dicht und ragen meterhoch in den Himmel. Die Tsjngys sind Überbleibsel aus dem Jura. Das madagassische Wort „mitsingyytsingyna“ bedeutet übersetzt auch auf Zehenspitzen laufen. Am Parkeingang von Mahamasina fahren wir noch ein Stück in den Park hinein. Zuerst führt uns der Weg durch einen immergrünen Trockenwald, der uns Schatten spendet bis wir zu einem riesigen Loch kommen. Dies ist eine Besonderheit des Parks und heißt „perte des rivières“ das Flussloch. Dort kommen mehrere Flüsse zusammen, die dann unterirdisch weiterführen. Die Flüsse führen aber nur in der Regenzeit Wasser und wir können das Loch gefahrlos bestaunen. Von hier aus wandern wir zu einem Aussichtspunkt wo wir einen atemberaubenden Blick auf die Tsingys haben. Nach der kleinen Rast überqueren wir die Tsingys bis wir zu zwei kleinen Hängebrücken gelangen die uns zu einem weiteren Aussichtspunkt bringen. Nach einer Trinkpause wandern wir zurück zum Mittagsplatz. Dort können wir die zutraulichen Lemuren über unseren Tisch beobachten und mit diversen Kleinigkeiten füttern. Am späten Nachmittag unternehmen wir noch einen Ausflug zur Fledermausgrotte. Dazu steigen wir hinunter und nach einem kurzen Aufstieg gelangen wir mit Stirnlampen in die Höhle. Am hintersten Punkt der Höhle angekommen erwarten uns hunderte von Fledermäusen, die an der Decke hängen oder herumfliegen. Nachdem beeindruckenden Schauspiel laufen wir zurück und steigen zu einen kleinen Aussichtspunkt auf. Hier können wir die grandiose Landschaft auf den messerscharfen kleinen Tsingys genießen. Ein langer Tag geht zu Ende und wir fahren schließlich zurück zur Ankarana Lodge. Dort angekommen erfrischen wir uns im kühlen Swimingspool und bei einem kühlen Bier. Das haben wir verdient !

das riesige steinerne Loch

Muscheln

Wanderung durch die Tsingys
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Blick auf die Grand Tsingys

Wanderung über die Tsingys
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die erste Hängebrücke

Tiefblick von der Brücke

Doppelpack

Abstieg zur Grotte

Höhlenspinne

die Petit Tsingys

Blick auf den Nationalpark

perte des rivières „das Flussloch“

Ankarana-Wieselmaki

große Felswände
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die riesige Kalksteinfläche

die messerscharfen Kalksteine
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die kleinere zweite Hängebrücke

Boa

junger Kronenmaki

unten angelangt

tief in der Grotte

Rast auf den Tsingys

Madagaskar-Zwergohreule

Tausendfüßler

Ankarana-Wieselmaki

entlang der atemberaubenden Felsformationen

Meter hohe Baumwurzeln

tiefe Schluchten durchziehen die Tsingys

der enge Weg durch die Felsen

Kronenmaki

Fledermausgrotte

Blick aus der Grotte

Hunderte von Fledermäusen

kontrastreiche Spitzen

Ankarana Lodge

Tag 12: Ankarana Lodge – Ambilobe – Besichtigung einer Kakao/Vanille Plantage -Ankify Lodge

Ein langer Fahrtag nach Ankify steht uns bevor. Von der Ankarana Lodge fahren wir ca. 70 km südwärts nach Ambilobe. Ambilobe ist eine Stadt mit ca. 15000 Einwohnern, liegt am Fluss Mahavavy und ist Verwaltungszentrum. Hier machen wir einen kleinen Spaziergang. Die interessanten Eindrücke die wir an der Hauptstraße sammeln ist so beeindruckend, das wir es richtig genießen. Das madagassische Leben auf den Straßen, sowie eine schulische Straßenfeier ist eine kleine Zugabe. Zum Schluss überqueren wir noch den großen Fluss Mahavavy. Unterwegs besichtigen wir noch ein kleines Dorf, das ohne Strom lebt. Das dortige Leben ist sehr hart und doch leben sie glücklicher wie wir. Unser Reiseleiter übergibt kleine Geschenke und ein Solarlampe. Es ist für die Dorfbewohner Weihnachten. Weiter geht es zur nächsten Besichtigung. Wir besuchen eine Kakao- und Vanilleplantage. Hier bekommen wir alles erklärt. Über Anbau, die Verarbeitung und die Qualität der Kakaobohnen und Vanilleschoten. Es gibt hier ein tolles Mittagessen unter den schattigen Bäumen. Schlussendlich erreichen wir am späten Nachmittag die Ankify Lodge. Mit einem netten Begrüßungscocktail, frische Kokokusnuß, werden wir empfangen. Nach der Verteilung der Bungalows können wir am Strand ausspannen oder zum Baden gehen.

Reifenservice

Straßenverkauf

Brücke über den Fluss Mahavavy
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Wasserpflanzen

die glücklichen Dorfbewohner
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Kakaofrüchte

Pfeffer
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Orchidee

Straßenfest

schöne Szenen entlang der Straße

es geht zum Markt
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das kleine Dorf

Pfeffer
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Kakaofrüchte

Begrüßungsempfang an der Ankify Lodge

Baum im Abendlicht

Hauptstraße durch Ambilobe

Seitenstraße

Landschaft auf der Fahrt nach Ankify

spartanische Einrichtung

frische nicht gebräunte Vanilleschoten

Bananenstaude

Strand mit den Bungalows
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die Insel Nosy Bé im Sonnenuntergang

Tag 13: Ankify Lodge – Bootsfahrt nach Nosy Bé – Hotel Vanila

Blick vom Strand der Ankify Lodge

Vormittags haben wir noch Zeit zum Baden bevor wir mit Motorbooten zur Insel Nosy Bé übersetzen. Mit voller Power erreichen wir die etwa 10 km vor der Nordwestküste gelegene Insel. Sie ist etwa 325 km² groß, hat eine Ausdehnung von 20 km auf 26 km und ist vulkanischen Ursprungs. Die Inselhauptstadt ist das kolonial geprägte Andoany, der alte und heute gebräuchliche Name ist Hell-Ville. Am Hafen angelangt werden wir mit dem Bus ins luxuriöse Hotel Vanila gebracht. Die Fahrt geht durch die Inselhauptstadt Helle-Ville, dann an der Westküste entlang nach Ambaro. Am Nachmittag können wir im Meer oder in den Pools des Hotels baden oder genießen die herrliche Atmosphäre des Hotels bei einem kühlen Bier.

Anlage der Ankify Lodge

die schön gelegene Ankify Lodge

der kleine Hafen

das Gästehaus

der große Pool

Abendstimmung

Vorsicht Kokosnüsse !

Vollgas

ein Kommen und ein Gehen

Pool im Hotel Vanila

mit Blick aufs Meer

grandioser Sonnenuntergang

 

die Motorboote nach Nosy Bé

kurz vor Hell-Ville

Hotelanlage Vanila

am Strand

ein Paradies auf Erden!

mit herrlichen Farbstimmungen

Tag 14: Lakobe Naturreservat

farbenbuntes Chamäleon

Mit dem Bus fahren wir in ca. 2 Stunden zum kleinen Ort Ambatoxvavy das im Osten von Nosy Bé liegt. Unterwegs sehen wir mit etwas Glück und den Augen der Führer an den Straßenrändern farbenreiche Chamäleons. Der Ort Ambatoxvavy ist der Ausgangspunkt für das kommende Erlebnis. Der Zugang zum Lakobe Reservat ist nur über dem Wasserweg erreichbar. Das Reservat ist ca. 7,5 km² groß und wurde 2011 offiziell zum Nationalpark erklärt. Aufgrund der Ebbe oder dem Niedrigwasser wandern wir kurz durch ein Mangrovengebiet hinaus auf das Meer wo unsere Auslegerboote warten. Nach etwa einer einstündigen Paddeltour erreichen wir das Dorf Ampasipohy. Für die Schwachen gibt es natürlich auch einen motorisierten Abschleppdienst. Der Ort ist der Ausgangspunkt und zugleich der Endpunkt der 2-stündigen Dschungelwanderung. Mit den einheimischen Führern, die wahnsinnige Luchsaugen haben, erleben wir die Vielfalt des Urwalds kennen. Auf guten Wegen entdecken wir endemische Schildechsen, Frösche, Schlangen, Wieselmakis, Mohrenmakis und vieles mehr. Insgesamt gibt es mehr als 50 Reptilienarten und knapp 35 Amphibienspezies. Ein tolles Erlebnis! Nach der Wanderung gibt es ein tolles Mittagessen, das von einheimischen zubereitet wird. Nach dem großartigen Urwalderlebnis paddeln wir wieder mit den Auslegerbooten zurück nach Ambatoxvavy. Von dort geht es über Hell-Ville zurück ins Hotel.

Chamäleon am Straßenrand

die Auslegerboote

im Dorf Ampasihpohy

die kleinen Häuser in Ampasipohy

die Frosch Unterseite

Boa

zurück nach Ambatoxavavy

das kleine Dort Ambatoxavavy

Paddeln ist angesagt

die Kleinen warten schon

Madagaskar-Boa

und Oberseite

Madagaskar-Ringel-Schildechse

perfekte Abschleppreihe

Wanderung durch die Mangroven

oder mit Abschleppdienst

Waschstelle

kleiner Gecko

Boa

Mohrenmaki in den Baumkronen

neidvolle Zuschauer

Tag 15: Badetag auf der Insel Nosy Sakatia

Heute ist Strandtag. Am Morgen fahren wir mit dem Boot zum Privatstrand des Vanila Hotels auf die Insel Nosy Sakatia. Die Fahrt dauert ca. eine halbe Stunde. Dort haben wir alle Annehmlichkeiten eines Hotels. Wir können zum Schnorcheln gehen und die bunte Vielfalt des Meeres erkunden oder mit dem Kanu an der Küste und um die kleinen Inseln umher paddeln. Die Schnorchelausrüstung wird gestellt. Am Vormittag ist die beste Zeit um die farbenprächtigen Fische und Korallen zu begutachten. Es herrscht Niedrigwasser und man kann genussvoll beim Schnorcheln die Pracht erkunden. Am Nachmittag ist der Wasserstand so hoch, dass man 2 bis 3 Meter tief schauen muss. Durch das trübe Wasser ist die Sicht auch nicht mehr so gut. Natürlich ist das Mittagessen mit dabei, ein Buffet das man nicht mehr vergisst. Der Tag geht natürlich irgendwann zu Ende. Nach unserer Ansicht viel zu schnell und müssen uns vom herrlichen Sandstrand verabschieden.

unser Boot zur Insel Nosy Sakatia

der private Sandstrand

da kann man es aushalten

farbenprächtiges Abendlicht

und zum Genießen

alles vorbereitet !

die Strandanlage des Vanila Hotels

Sonnenuntergang

letztes Licht

Schnorchelgebiet um die Felsen

Blick vom Strand

einfach wunderschön

Farbenspiel

Tag 16: Flug nach Antananarivo

Am Vormittag haben wir noch die Möglichkeit ins Meer zu gehen oder auch nur gemütlich auf einer der schönen Liegen am Strand auszuspannen. Wer Lust und Laune hat kann mittags noch eine Kleinigkeit im Restaurant essen. Am frühen Nachmittag geht es schließlich zum Flughafen wo wir unseren Rückflug nach Tana antreten. Am Abend erreichen wir das bekannte Gregoire Hotel in Tana.

Ausspannen im Hotel

Flughafen Nosy Bé

der Flughafen von oben

Flug in den Sonnenuntergang

Tag 17: Antananarivo und Flug nach La Reunion

Am Mittag geht unser Flug nach La Reunion. Am Flughafen erfahren wir, dass der Flug erst am Abend geht und entschieden uns irgend ein kleines Programm zu erstellen um die nötige Zeit sinnvoll zu verbringen. Daher fahren wir samt Gepäck zu einer kleinen Krokodilfarm in der Nähe des Flughafens.

Aussenbezirke von Antananarivo

Hauptstraße zum Flughafen

Riesen Madagaskar Chamäleon

Madagaskarnatter

junge Krokodile
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Coquerel-Sifaka

Fossa auch Frettkatze

Strassenverkauf

Parson´s Chamäleon

Nilkrokodil

Kleine Madagaskar-Schleiereule oder Malegasseneule

Nilkrokodil

Kiesherstellung

Schnabelbrustschildkröte

Madagaskarnatter

scharfe Zähne

Coquerel-Sifaka
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Goldfasan

Blick auf Tana

Tag 18: Wanderung im Cirque de Mafate

Tageswanderung im Cirque de Mafate

Früh am Morgen

Aufstieg aus dem Tal Galets

Wege mit tollen Ausblicken

steile Wände

Farbkontraste

Aufstieg nach Marla

Flussquerungen

Lichteffekte am späten Nachmittag

Blick auf das Meer

schöne Wege

einsame Dörfer

Kirche

kleine Orte im Cirque de Mafate

Abstieg über Steintreppen

Baden in glasklaren Pools

letzte Flussquerung

das kleine Hotel Le Nautile

Blick in den Cirque de Mafate

Matterhorn von La Reunion

Kirchenglocke

Pflanzenvielfalt

Flusstäler

Rückmarsch am Fluss

Rückblick in den Cirque

der Strand

Tag 19: Heimflug nach Deutschland